Verleihung des AKKU-Preises 2019 an unser Präventionsprojekt “Facebook, Handy & Co” am 22.11.2019 um 12 Uhr

Für unser Langzeit-Präventionsprojekt des Beratungsteams “Facebook, Handy und Co” wird unserer Schule am 22.11.2019 der Krefelder Akku-Preis (Aktion Kunst und Kultur im Unterricht) verliehen.

Der AKKU-Preis (AKKU steht für Aktion Kunst und Kultur im Unterricht) wird jährlich für eine besonders kreative Leistung einer Bildungseinrichtung verliehen. Wir freuen uns sehr, den Preis für unser außergewöhnliches Projekt verliehen zu bekommen. Die Verleihung findet am 22.11.2019 um 12 Uhr in der Aula mit Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, statt.

Wir blicken auf 10 Jahre Prävention im Bereich Medien zurück, in denen der gute und sichere Umgang mit neuen Medien thematisiert wird. In Zusammenarbeit mit Eltern, Polizei, Krankenkassen, Medienscouts und vielen mehr ist unser Projekt “Facebook, Handy und Co” zu einem festen Bestandteil geworden und wird immer weiter ausgebaut.

Besonders stolz sind wir in diesem Rahmen auf das Kooperationsprojekt mit dem Kresch-Theater, das Ende des Schuljahres 2017/2018 auf die Bühne gebracht wurde. 19 SchülerInnen und Schüler, 3 LehrerInnen, 4 Mütter und der Schulsozialarbeiter vom Gymnasium am Stadtpark in Uerdingen haben in diesem Schuljahr gemeinsam ein Theaterstück entwickelt und erfolgreich im KRESCHtheater präsentiert. Angeleitet wurde das Projekt von der Theaterpädagogin des KRESCHtheaters Silvia Westenfelder, unterstützt von Helmut Wenderoth und dem Beratungsteam der Schule (Beratungslehrerin Nicola Reckeweg und Sozialarbeiter Daniel Kehl).

Aus den Ideen der SchülerInnen und Improvisationen zum „Leben mit und ohne Handy“ entstand eine freche und frische Szenenfolge, die zum Schuljahresende unter dem Titel MEIN HANDY  #REAL LOVE in der Schule und im KRESCHtheater präsentiert wurde. Auf charmante Art und Weise zeigten die Kinder, wie sehr sich ihr Leben durch die Smartphones verändert hat. Die Faszination der virtuellen Welt wurde gezeigt, aber auch Bedenken der Eltern und der Lehrer wurden in den Szenen präsentiert. Die Szenen zeigen, wie sich das Familienleben und der Schulalltag verändert haben und übertreiben bis ins Absurde, wenn ein vermeintlich gute Fee das gewünschte Handy prompt liefert oder wenn ein Junge davon erzählt, wie sehr seine Eltern darauf bestehen, dass er immer online ist, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Gefördert wurde das Kooperationsprojekt im Rahmen des Landesprogrammes „Kultur und Schule“ und von der Barmer Krankenkasse