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Autor: Stefan Kleeberg

Berlinfahrt 2020

Die Berlinfahrt ist ein Spektakel, dass jedes Jahr wieder für Schüler der EF, Q1 und Q2 stattfindet. Auch dieses Mal ging es in die strahlende Metropole Deutschlands, mit dem Ziel, den Schülern ihre Geschichte näherzubringen und sie zu bilden. In fünf Tagen wurden die verschiedenen Attraktionen und Stätten besucht. Zum Einstieg gab es eine Stadtführung, die die traumhaften Fleckchen Berlins erleuchtete. Zur politischen Bildung, wurde das Kanzleramt und der Reichstag besucht. Für den geschichtlichen Aspekt gab es Führungen durch die Gedenkstätte des Deutschen Widerstands und der Berliner Mauer an der Bernauer Straße und einen Besuch im Jüdischen Museum. Besonders eindrücklich war die Besichtigung der Stasiuntersuchungshaftanstalt in Hohenschönhausen, durch die wir von einem Zeitzeugen geführt wurden, der selbst dort Häftling war.

Neben den interessanten Führungen war auch genug Freizeit, um Berlin in Kleingruppen selber zu erkunden, zu bummeln und neue Menschen kennenzulernen. Die Jugendherberge, in der wir residierten, war ebenfalls ansprechend. Das Essen war sehr lecker und variierte stark, sodass jeder glücklich wurde.

Die Berlinfahrt ist es auf jeden Fall wert teilzunehmen; deshalb: seid dabei!

Shirin Misiejuk

Karneval am Stadtpark – „fairrückter als im Dschungel“

Auch in diesem Jahr feierte die gesamte Schule wieder gemeinschaftlich Altweiber. Das Motto unserer diesjährigen Brauchtumspflege war „Karneval am Stadtpark: „fairrückter als im Dschungel“„. Wie jedes Jahr strömten um 11.11 Uhr kostümierte Lehrer und Schüler aller Klassen nach draußen in die Pausenhalle.

Dieses Jahr hatte die Schule außerdem hohen Besuch. Das Uerdinger Prinzenpaar Klaus II. und Silvia I. samt riesigem Gardeaufgebot begrüßte die Karnevalsgesellschaft hochoffiziell und führte die traditionelle Riesenpolonaise an. Frau Gallé und Frau Reckeweg – verkleidet als Fairtrade-Banane und Fairtrade-Schokolade –  wurde der Karnevalsorden „Aus Spaß an de Freud“ der Saison 2020 verliehen, Frau Gallé, weil unsere Schule dank ihrer Fairtrade-AG die erste Krefelder Schule ist, die nächsten Monat als „Fairtrade-Schule“ ausgezeichnet wird, Frau Reckeweg für die Organisation der Feier.

Ein weiteres Highlight war eine Showeinlage einiger Lehrer, die unsere Schule direkt ins „Dschungelcamp“ versetzte. Neben den Moderatoren fanden sich Prominente wie Apache, Bibi von Bibis Beauty Palace, Ronaldo und Almut R. in unserer Pausenhalle ein. Die Dschungelprüfungen erledigten allerdings Schüler für sie. Dabei musste Ekel überwunden und Geschicklichkeit gezeigt werden.

Zwischendurch wurde getanzt, gesungen und gelacht. Wie immer wurden die kreativsten Kostüme prämiert, was von Jahr zu Jahr schwieriger wird, da so viele Schüler und Lehrer großartige, ausgefallene Kostüme tragen. Unsere Altweiber-Aktionen sind mittlerweile fester Bestandteil der Brauchtumspflege unserer Schule und nicht mehr wegzudenken.

Die Organisation übernahm das Beratungsteam (Reckeweg) zusammen mit der SV, die auch für die Musik, Berliner, Popcorn und Getränke sorgte, sowie der Fairtrade-AG, die Saft, Bananen und Brownies zum Verkauf anbot.

N. Reckeweg

Ein Meer von über 300 Rosen ?

Am Freitag, den 14.Februar arbeitete eine fleißige Delegation unserer SV in Sachen Valentins und der Fairness. Die Rosen mussten ausgepackt, mit den persönlichen Herzen verbunden und von Amors Helfern an die Beschenkten verteilt werden. Nicht zu vergessen die eifrigen Hände, die 344 Herzen ausgeschnitten und in den Pausen zuvor verkauften. Dieses Jahr übertraf die Zahl der verschenkten Rosen alle Vorjahre.

Einen ganz herzlichen Dank an all die engagierten Helfer! Und natürlich auch an all jene, die mit dem Kauf einer fairen Rose nicht nur einem Menschen eine große Freude, sondern auch unsere Welt ein kleines Bisschen besser gemacht haben!

Weitere Informationen zu fair gehandelten Blumen findet ihr ab sofort an unserem „Stadtpark FAIRändert“ Infobrett!

N. Gallé

Szenische Lesung des Jugendbuchautors Manfred Theisen zum Thema Medienkompetenz für unsere 6.-Klässler

Im Rahmen unseres Präventionsprojektes „Facebook, Handy und co“ fand am Donnerstag, dem 30. Januar 2020 in der 5./6. Stunde in der Aula eine Lesung des Kinder- und Jugendbuchautors Manfred Theisen statt.

Eigentlich hat er gar nichts vorgelesen aus seinem Buch „Nachgefragt: Medienkompetenz in Zeiten von Fake News –Basiswissen zum Mitreden“ (Loewe Verlag; ISBN 978-3743201613; 8,95€), sondern anhand von Beispielen wichtige Bereiche der Handynutzung und Medienkompetenz angesprochen. Durch die Persönlichkeit des Autors wurde die Doppelstunde zu einer kurzweiligen und trotzdem informativen Veranstaltung, in die sich die Schüler/innen auch aktiv einbringen konnten.

N. Reckeweg

SoWi-Kurse der Q2 führen ein Planspiel zur EU durch und besuchen Brüssel

Erfahrungsberichte von Johanna Rips und Laura Spyra (beide Q2):

Planspiel zur europäischen Union
Die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaftskurse aus der Q2 durften sich am 13. und 14. Januar intensiv mit den Aufgaben und der Funktion der europäischen Union auseinander setzen. Die Konrad-Adenauer Stiftung ermöglichte Ihnen ein Planspiel zum Gesetzgebungsverfahren und einen Ausflug in die Hauptstadt Brüssel.
Bei dem Planspiel „Europa ein Zuhause geben” ging es grundsätzlich um die europäische Kulturpolitik und wurde von Isabel Hohmann und Leon Becher des Civic Instituts, welches die internationale Bildung fördert, geleitet.
Zu Beginn gab es eine Begrüßung durch die Tagungsleitung, Benyamin Ziani, der Konrad- Adenauer Stiftung.
Kurz darauf erhielten die Schüler eine Einführung in das Thema, wobei als erstes Grundinformationen über die Europäische Union spielerisch gegeben wurden.
Daraufhin bekam jeder Schüler und jede Schülerin eine zufällige Rolle zugeteilt, wobei man entweder ein Abgeordneter im europäischen Parlament, ein Minister im europäischen Rat oder ein Mitglied der europäischen Kommission werden konnte. Außerdem durften zwei Schüler sich freiwillig für die Presse entscheiden.
Nachdem jeder sich in die jeweiligen Rollen eingelesen hat, hatte die Kommission die Aufgabe, sich einen neuen Gesetzesvorschlag zu überlegen.
Nach einer Vorstellungsrunde der verschiedenen Politiker erhoben sich alle im Raum Anwesenden, als die europäische Hymne abgespielt wurde. Daraufhin stellte der Kommissionspräsident den neuen Gesetzesvorschlag vor, woraufhin die Abgeordneten und Minister in ihren Räumen, welche das Parlament und den Rat darstellten, darüber diskutieren sollten, was an dem neuen Gesetz beibehalten oder verändert werden soll.
Nach hitzigen Diskussionen gab es eine Pause, in der die Presse die Möglichkeit hatte Interviews mit den Mitgliedern des Parlaments bzw. des Rates zu führen, um die verschiedenen Meinungen zu dem neuen Gesetz festhalten zu können.
Sobald die Abgeordneten und Minister zur Ruhe gekommen sind und die Presse sich ein Bild zu der momentanen Situation geschafft hat, gab es eine, von der Presse geleitete, Talkshow. Dort waren zum einen der Kommissionspräsident und jeweils zwei Mitglieder des Parlamentes und des Rates anwesend.
Da das Parlament bereits fertig war, den Gesetzesvorschlag zu verändern, teilten zwei Abgeordnete den Ministern im Rat ihren Vorschlag mit, woraufhin der Rat erneut begann zu diskutieren.
Nach den zwei Sitzungen die die Mitglieder des Rates und des Parlaments jeweils zum Diskutieren hatten, gab es eine Diskussionsrunde zwischen den beiden EU-Organen. Dabei saßen sie sich gegenüber und diskutierten über ihre Veränderungen und darüber, ob es nun ein neues Gesetz innerhalb der EU geben wird oder nicht.
Schlussendlich kam es dazu, dass der Präsident des Rates und der des Parlaments das neue Gesetz unterschrieben haben und sich die Hand gaben. Erneut ertönte die europäische Hymne und die Presse hatte die Chance, mit Hilfe einer Pressekonferenz, Fragen, über beispielsweise mögliche Probleme über die Verhandlungen, zu stellen.
Am Ende des Tages reflektierten die Schülerinnen und Schüler den Ablauf des Planspiels und man kam zu dem Entschluss, dass alle den Tag für informativ gehalten haben, da man einen kleinen Einblick in die Situation bekam, wie nun ein neues Gesetz entsteht und welche Schwierigkeiten der Weg dorthin aufweist, aufgrund vieler verschiedener Meinungen.

Besuch der europäischen Hauptstadt Brüssel
Nachdem erfolgreichen Planspiel am Vortag stand heute die Reise nach Brüssel an. Um möglichst viel Zeit in Brüssel zu haben ging die Fahrt schon um 7 Uhr los.
Endlich in Brüssel angekommen stand zu erst die Besichtigung des Europäischen Parlaments an, zuerst gab ein Vortrag nochmals interessante Informationen über die Funktionsweise des Parlaments, Möglichkeiten zur Informierung zu aktuellen Abstimmungen und den Abgeordneten sowie über Möglichkeiten sich an Jugend Events zu beteiligen wie beispielsweise Planspiele mit Jugendlichen aus ganz Europa.
Danach durften wir alle in den Plenarsaal des Europäischen Parlaments, dort zeigte man uns die Aufteilung der Sitze anhand der unterschiedlichen Fraktionen einmal ganz praktisch. Es war sehr beeindruckend das sonst nur theoretische Wissen in der Realität sehen zu können.
Man erklärte uns wie es möglich ist das alle 24 Amtssprachen gesprochen werden können. Auch erfuhren wir die ein oder andere lustige Information beispielsweise das es Übersetzer im europäischen Parlament gibt die auf Flüche und Beleidigungen spezialisiert sind, damit diese sinngemäß übersetzt werden können.
Als nächstes stand ein Besuch im Parlamentarium an.
Das Parlamentarium ist ein Museum, in welchem man mit Multimedia-Guides die Möglichkeit hat Einblicke dazu zu erhalten wie sich die europäischen Zusammenarbeit entwickelt hat, wie das europäische Parlament arbeitet und was seine Mitglieder tuen um Herausforderungen der Gegenwart zu bewältigen. Eine Besonderheit ist das auch hier wieder alle 24 Amtssprachen vertreten sind.
In der Ausstellung hatte man viele Möglichkeiten selbst zu differenzieren worüber man mehr erfahren möchte. Beispielsweise konnte man über aktuelle Themen, welche im Europa Parlament besprochen werden, abstimmen und im nächsten Moment erfuhr man wie die anderen Besucher und wie die Abgeordneten abgestimmt hatten.
In einem anderem Raum war eine Europa Karte auf dem Boden gemalt und bestimmte Städte gekennzeichnet. Mithilfe von rollenden „Tonnen“ ,in denen sich oben Bildschirme befanden, konnte man auf eine bestimmte Stadt „fahren“ und erfuhr dann Wissenswertes zu dieser Stadt in Verbindung zur europäischen Regierung.
Nachdem alle sich ausgiebig mit der Ausstellung befasst hatten, wartete vor der Tür des Parlamentariums schon unsere Stadtführerin.
Sie zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Brüssels und hatte auch zu allen sehr interessante Informationen. Zum Beispiel erfuhren wir, dass die vielen Parks dafür sorgten das pro Einwohner Brüssels 28 Quadratmeter Grün kamen, in London hingegen es nur 1 Quadratmeter Grün pro Einwohner ist.
Auch erfuhren wir als wir vor dem Brüsselner Rathaus standen, dass der Architekt des Gebäudes sich damals vom Turm des Gebäudes in denen Tod gestürzt haben soll, da dieser nicht mittig vom Gebäude war. Das Gerücht besagt, dass deshalb der Kilometer 0 von Brüssel im Rathaus liegen soll. Allerdings ist dies nur ein Gerücht.
Schlussendlich blieb noch Zeit eine berühmte belgische Waffel oder Pommes zu probieren und ein Mitbringsel wie die bekannte belgische Schokolade zu besorgen.
Nach einem anstrengenden, aber interessanten Tag ging es nun nach Hause und obwohl es nur ein Tag war hat es sich auf jeden Fall gelohnt an dieser Exkursion teilzunehmen.

Titelverteidigung bei der Basketballstadtmeisterschaft

Titel verteidigt!

So lautet das Ergebnis der Basketballstadtmeisterschaft in der Wettkampfklasse IV, die am 12.12 in der Josef-Koerver-Halle in Krefeld ausgetragen wurde. Das Team um Oskar Beuermann, Sverre Henkel, Romeo Civics, Erik John, Alex Freidel, Finn Zeitler, Janis Bista und Henning Höfels zeigte eine starke Leistung und gewann die Spiele gegen die Mannschaften des Moltke, des Ricarda Huch und des Fabritianum Gymnasiums. Besonders spannend wurde es im letzten Spiel, als es gegen das Fabritianum um den Pokal ging. Romeo Civics verwandelte einen Freiwurf kurz vor Schluss, der letztlich den 23:22 Sieg sicherte.

AKKU-Preis 2019 für unser Präventionsprojekt „Facebook, Handy & Co“

Für unser Langzeit-Präventionsprojekt des Beratungsteams „Facebook, Handy und Co“ hat unserer Schule am 22.11.2019 den Krefelder Akku-Preis (Aktion Kunst und Kultur im Unterricht) verliehen bekommen.

Der AKKU-Preis (AKKU steht für Aktion Kunst und Kultur im Unterricht) wird jährlich für eine besonders kreative Leistung einer Bildungseinrichtung verliehen. Wir freuen uns sehr, den Preis für unser außergewöhnliches Projekt verliehen zu bekommen.

Wir blicken auf 10 Jahre Prävention im Bereich Medien zurück, in denen der gute und sichere Umgang mit neuen Medien thematisiert wird. In Zusammenarbeit mit Eltern, Polizei, Krankenkassen, Medienscouts und vielen mehr ist unser Projekt „Facebook, Handy und Co“ zu einem festen Bestandteil geworden und wird immer weiter ausgebaut.

Besonders stolz sind wir in diesem Rahmen auf das Kooperationsprojekt mit dem Kresch-Theater, das Ende des Schuljahres 2017/2018 auf die Bühne gebracht wurde. 19 SchülerInnen und Schüler, 3 LehrerInnen, 4 Mütter und der Schulsozialarbeiter vom Gymnasium am Stadtpark in Uerdingen haben in diesem Schuljahr gemeinsam ein Theaterstück entwickelt und erfolgreich im KRESCHtheater präsentiert. Angeleitet wurde das Projekt von der Theaterpädagogin des KRESCHtheaters Silvia Westenfelder, unterstützt von Helmut Wenderoth und dem Beratungsteam der Schule (Beratungslehrerin Nicola Reckeweg und Sozialarbeiter Daniel Kehl).

Aus den Ideen der SchülerInnen und Improvisationen zum „Leben mit und ohne Handy“ entstand eine freche und frische Szenenfolge, die zum Schuljahresende unter dem Titel MEIN HANDY  #REAL LOVE in der Schule und im KRESCHtheater präsentiert wurde. Auf charmante Art und Weise zeigten die Kinder, wie sehr sich ihr Leben durch die Smartphones verändert hat. Die Faszination der virtuellen Welt wurde gezeigt, aber auch Bedenken der Eltern und der Lehrer wurden in den Szenen präsentiert. Die Szenen zeigen, wie sich das Familienleben und der Schulalltag verändert haben und übertreiben bis ins Absurde, wenn ein vermeintlich gute Fee das gewünschte Handy prompt liefert oder wenn ein Junge davon erzählt, wie sehr seine Eltern darauf bestehen, dass er immer online ist, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Gefördert wurde das Kooperationsprojekt im Rahmen des Landesprogrammes „Kultur und Schule“ und von der Barmer Krankenkasse.

Neue Solaruhr in der Südhalle

Bei der Projektwoche im September 2019 beschäftigte sich eine Projektgruppe mit dem Thema „Ökologische Landwirtschaft“ und verkaufte während des Schulfestes mit Sonnenkraft gebackene Cookies. Daraus entwickelte sich die Idee, eine Anschaffung für die Schule zu machen, die nachhaltig ist und gut zum Profil einer Fair-Trade-Schule passt. Vom Überschuss durch den Verkauf hat die Projektgruppe jetzt eine neue Uhr für den Schulflur angeschafft, die komplett mit Solarzellen betrieben wird und das Zertifikat „Blauer Engel“ trägt. Danke an alle Cookies-Käufer für die Spende!

G. Lohmann und D. Buschatz