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Autor: Stefan Kleeberg

Hinweise zur Rückkehr von Schülerinnen und Schülern aus Risikogebieten

Hiermit möchten wir Sie über die geltenden Regelung für die Rückkehr aus Risikogebieten informieren (Schulmail vom 08.10.2020)

Schülerinnen und Schülern müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten nach Maßgabe der jeweils geltenden Coronaeinreiseverordnung (vgl. zu der ab dem 7. Oktober 2020 geltenden Fassung https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/201006_coronaeinrvo_ab_07.10.2020_lesefassung.pdf) regelmäßig in Quarantäne begeben. Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen, spricht die Schulleiterin oder der Schulleiter aufgrund des Hausrechts das Verbot aus, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

Wenn Schülerinnen und Schüler in Quarantäne sind, bleiben sie dem Unterricht aus Rechtsgründen fern. Dieser Umstand stellt daher keine Schulpflichtverletzung und keinen schulischen Pflichtenverstoß der Schülerin oder des Schülers dar. Das dem privaten Lebensbereich zuzurechnende Urlaubsverhalten ist durch schulrechtliche Maßnahmen (Bußgeldverfahren, Ordnungsmaßnahmen) nicht zu sanktionieren.

Nach § 43 Absatz 2 SchulG müssen die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler im Falle eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aufgrund der Verpflichtung zur Einhaltung von Quarantänemaßnahmen versäumt wird, kann die Schule im Fall der gesetzlichen Quarantäne gemäß § 3 CoronaEinrVO von den Eltern Nachweise über die Reise in ein Risikogebiet verlangen und im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne im Wege der Amtshilfe gemäß § 5 Absatz 1 Nr. 3 Verwaltungsverfahrensgesetz NRW beim Gesundheitsamt Erkundigungen einziehen, ob und ggfls. welche Maßnahmen dort aufgrund des Infektionsschutzgesetzes oder aufgrund der nach dem Infektionsschutzgesetz erlassenen Bestimmungen getroffen worden sind. Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Klausuren) gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können. Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

·         Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.

·         Testung unverzüglich nach der Einreise (Testzentrum oder Hausarzt)

Faire Woche am Stadtpark – Wir sind FAIRTRADE School

Zu Beginn des Schuljahres 2020/21 musste sich, coronabedingt, die neue Fair-Trade AG nur aus einer einzigen Jahrgangsstufe formieren. Unsere 8er haben nicht lange gezögert und Vertreter aus allen Klassen machten sich engagiert an die Arbeit.


Und schon nach wenigen Tagen können wir von einem Highlight berichten: Denn wir blicken auf unsere erste turbulente und erfolgreiche „FAIRE Woche am Stadtpark“ zurück!

 Was haben wir nicht alles für Euch recherchiert, gezeichnet, ausgedruckt, gebastelt und geklebt;  organisiert, ge- und verkauft, Informationen verteilt, kleine Umfragen durchgeführt und uns sogar verkleidet. So gab es in der Woche vom 14. bis 18. September neben Plakaten mit täglich wechselnden Informationen, auch die entsprechenden fairen Produkte zu erwerben:

Ein Aktions-INFO-Kalender am schwarzen Brett der Fairtrade AG hat Euch immer das Motto des kommenden Tages angekündigt.

Montag: Bananen-Tag: Der bewährte Klassiker und dank Euch sind alle Bananen in Windeseile verkauft gewesen.

Dienstag: Rosen-Tag: Hier sorgten orangene, rote und pinke Rosen für Farbenpracht und fröhliche Gesichter.

Mittwoch: Koko-Schoko-Tag: Die Gute Schokolade war noch schneller ausverkauft, als die Bananen. Wie gut, dass wir auch köstliche Kokos-Schokoriegel in zwei Varianten für Euch hatten.

Donnerstag: Baumwoll-Tag:  Hier gab es viele Informationen über den langen Weg der Baumwolle und FAIRE Kleidung. Als zusätzliches Event hatten wir für alle unsere 5. Klassen das Punk-Musical „Global Playerz“ zu Gast an unserer Schule.

Freitag: Latino-Tag: Produkte aus Lateinamerika: Wo kommen eigentlich faire Produkte wie Zucker, Kakao oder O-Saft her? Hier standen Informationen über die Produzenten und ihre Länder im Mittelpunkt. Es gab auch das erste Mal Trinkpäckchen mit fairem Orangensaft zu kaufen.

Dank Euch wurde die erste Faire Woche am Stadtpark ein kleiner Erfolg – Wir hoffen, dass es Euch so viel Spaß gemacht hat, wie uns!

Nach der Fairen Woche schließt sich nun die LATEINAMERIKA-Woche direkt an. Organisiert von Frau Regel werden Euch weitere Informationen zu Lateinamerika und seinen typischen Produkten geboten. 

Weitere Mottowochen zu den Kontinenten ASIEN und AFRIKA werden sicher noch folgen! Dank der freundlichen Unterstützung des Krefelder Weltladens können wir Euch aus allen Kontinenten verschiedene handwerkliche Produkte vorstellen und so sicher den einen oder anderen zum Besuch im Weltladen inspirieren.

In der Woche vom 28. September an, startet dann auch wieder unsere FAIRE PAUSE – wie gewohnt – in der SÜDHALLE – MONTAGS –  in der 1. große Pause! Unser Sortiment wird neben Bananen, Trinkpäckchen und verpackten Schoko-Artikeln auch erste Schreibwaren beinhalten. Die aktuellsten Informationen gibt es immer an unserem Infobrett! Also schaut regelmäßig bei uns vorbei!

Es grüßt Euch Euer Fair-Trade Team der 8er

PS: Wir hoffen bald die Pioniere aus der EF und weitere interessierte Schüler*innen zusätzlich aufnehmen zu dürfen!

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins

am Mittwoch, dem 30.09.2020 um 19.00 Uhr in der Aula der Schule

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern des Gymnasium am Stadtpark in Krefeld,
wir, der Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer des Gymnasium am Stadtpark Krefeld, würden uns freuen, Sie zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen.
Gerne stellen wir Ihnen an dem Abend unsere Arbeit aus dem vergangenen Jahr 2019 vor und geben Ausblicke für die kommenden Jahre.
Nutzen Sie zusammen mit uns die Gelegenheit, Dinge für die Schule aktiv mitzugestalten und helfen Sie uns, mit Ihren Ideen und Vorschlägen unsere Arbeit zur unterstützen und weiterzubringen.
Auf Grund der aktuellen Situation möchten wir Sie bitten, uns vorab Ihr Kommen mitzuteilen, gerne per Mail an nicole.koepke-weber@web.de oder über die Doodle Liste: https://doodle.com/poll/gk73ikcui6znpqua

Bitte denken Sie auch an die Maskenpflicht auf dem Schulgelände.

Tagesordnung:
1) Begrüßung
2) Feststellung der Beschlussfähigkeit
3) Genehmigung des letzten Protokolls
4) Tätigkeitsbericht des Vorstandes
5) Kassenbericht des Förderverein
6) Kassenbericht Zweckbetrieb
7) Bericht der Kassenprüfer
8) Entlastung des Vorstandes
9) Neuwahlen

  • 1. Vorsitzender
  • Schatzmeister Förderverein
  • Beisitzer
  • Kassenprüfer
    10) Verschiedenes

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen
    gez. der Vorstand

FairTrade im Theater für unsere 5er

Als Beratungsteam der Schule (Schulsozialarbeiter Daniel Kehl und Beratungslehrerin Nicola Reckeweg) haben wir in Zusammenarbeit mit Frau Gallé im Rahmen der Fair trade Woche das Theater „Sonni Maier“ mit seinem rollierenden Klassenzimmer mit dem Stück „Global Playerz“ an unsere Schule geholt.

AmDonnerstag, dem 17.9.2020, kam die Theatergruppe in unsere Schule und spielte zeitgleich in allen vier 5er-Klassen ihr Stück zu den Themen „Globale Gerechtigkeit, Armut, Kinderarbeit, Fair-trade“. Die Schüler blieben während des gesamten Stückes im Klassenverband an ihren gewohnten Plätzen sitzen und nur das Schauspielteam wechselte zwischen den Klassenräumen hin und her. Meist verkörperten die Schauspieler innerhalb einer Szene verschiedene Rollen. Was zum Beispiel anfangs zu Lachern führte, weil ein Model in drei Minuten fröhlich Müll produzierte, machte die Schüler schnell nachdenklich, als die gleiche Schauspielerin in die Rolle einer aidskranken Müllsammlerin auf einer Mülldeponie wechselte.

Die Kinder sollten damit für die ungerechten Zustände auf der Welt sensibilisiert werden und erarbeiteten gemeinsam, wie jeder durch kleine, konkrete Schritte zu einer besseren Welt beitragen kann.

Ein Tipp war zum Beispiel, beim Einkaufen auf Fairtrade-Siegel zu achten.

Außerdem kam es zu einer Müll-Challenge, die wir zur Nachahmung empfehlen:

Wer produziert innerhalb eines Tages den wenigsten Plastikmüll?

Daniel Kehl und Nicola Reckeweg

Erfolgreiche Teilnahme an den DELF-Prüfungen

Die DELF-Diplome konnten jetzt an die erfolgreichen Absolventen 2020 übergeben werden. Wir gratulieren ganz herzlich!

Pauline Litsch A1, Svea Endom A2 (nicht auf dem Foto), Luca-Antony Salvo A2, Nils Werner A2, Selim Boyaci B1 (nicht auf dem Foto), Sibylle Heck B1, Lea Kabella B1, Emelie Staneczek B1, Simone Jouk C1

Projekttag „Fluchtpunkte“ für SoWi-Kurse der Q2

Fluchtpunkte – Perspektiven auf Flucht aus, in und nach Deutschland

Schul-Demokratieprojekttag mit Schülerinnen und Schülern der Q2

Asylbewerber, Flucht aus Syrien oder Afghanistan, Balkan- oder Mittelmeerroute oder Dublin-Abkommen – Themen, die seit 2015 ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung getreten sind. Aber was bedeuten diese konkret? Welche Folgen haben die Fluchtbewegungen für die Betroffenen und für die Gesellschaft in Deutschland? Solche und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Projekttages „Fluchtpunkte“ am 3.9.2020.

31 Schülerinnen und Schüler der Sowi-Kurse (LK von Herrn Zumbrink und GK von Herrn Voßwinkel) aus der Q2 setzten sich mit diesen Fragen intensiv auseinander. Zunächst gab es im ersten Block einen umfassenden Input durch die Moderatoren des Veranstalters Multivision e.V., die mit Quizz, Videos und Gesprächen den Aspektreichtum der Migrationsfrage, z.B. von Vorurteilen, Fakten zu Flüchtlingsströmen oder rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU, aufzeigten.

Im zweiten Block kamen die Schülerinnen und Schüler des LKs zum Zuge: Mit vier vorbereiteten Präsentationen verdeutlichten sie, wie kompliziert das Asylrecht bzw. -verfahren in Deutschland gestaltet ist.

Direkt daran anschließend erzählte der Zeitzeuge Mario Röllig anschaulich und mitreisend, wie er als damals unpolitischer Jugendlicher in der DDR ins Visier der Stasi (Staatsicherheit) geriet, ihm in der DDR alle Chancen verbaut wurden und seine Flucht buchstäblich auf den letzten Metern vereitelt wurde. Resultat: Verhöre und Haft in Hohenschönhausen, psychische Folter, ein Leben in Angst. Die BRD kaufte ihn 1988 gegen Lösegeld frei. Was war sein „Vergehen“? Er wollte der Aufforderung des Stasi, seinen westdeutschen Freund als IM (informellen Mitarbeiter) auszuspionieren, nicht nachkommen und ließ sich auch nicht einschüchtern … – Für viele waren diese 45 Minuten mit Herrn Röllig der Höhepunkt der Veranstaltung.

Im dritten Block waren Experten und Betroffene zum Thema Flucht und Asyl vor Ort: Herr Amiri (Geflüchteter aus Afghanistan), Frau Sittel-Essabik (Flüchtlingsrat Krefeld), Herr Meurer (Seebrücke Krefeld), Frau Schlimnat (Flüchtlingskoordination) und nochmals Herr Röllig. Fragen zu Fluchterfahrungen, Integrationsschwierigkeiten und -hilfen, Möglichkeiten und Grenzen der Stadt Krefeld bzw. des Flüchtlingsrates kamen hier zur Sprache. Es wurde auch durchaus kontrovers diskutiert, z.B. inwieweit die Seenotrettung, wie sie die Seebrücke Krefeld unterstützt, im Mittelmeer angesichts der lybischen Schlepperbande sinnvoll gestaltet werden sollte. Oder ob die derzeitige Duldungs-Praxis in Deutschland den Menschen eine Chance bietet, in Deutschland Fuß zu fassen.

Festzuhalten bleibt: Die Perspektiven der Schülerinnen und Schüler auf das Thema „Flucht“ hat sich sicherlich erweitert: Die tiefen Einblicke, die Geflüchtete in ihre Schicksale gewährt haben, der Blick in das Dickicht des Regelwerk zum Asylrecht, der Überblick über die Vielschichtigkeit des Themas – all das wird zu mehr Durchblick zu einem der wichtigsten politischen Streitpunkte der letzten fünf Jahre beigetragen haben.

Thomas Zumbrink

Selbständiges Lernen im Studienraum

Ab sofort steht der Studienraum wieder als Selbstlernzentrum zur Verfügung.

Marlon Depenbrock  und Finn Pötters, beides ehemalige Schüler unserer Schule, arbeiten als FSJler beim SC Bayer 05 und übernehmen ab sofort die Aufsichten.

Der Studienraum ist zu den folgenden Zeiten geöffnet:

Montag:            11:00 – 14:00

Mittwoch:        10:00 – 13:15

Donnerstag:     10:00 – 13:15 

Freitag:            10:45 – 13:30

Arbeiten können alle SuS mit Ausweis oder im Auftrag eines Fachlehrers.

Glücksbringer als Zeichen für Zusammenhalt

Gerade in dieser komischen „Corona-Zeit“ merken wir alle, wie glücklich wir sein können, wenn wir gesund sind, wie gut es ist, in einem Land wie Deutschland zu leben und tatsächlich auch, wie froh man sein kann, dass man zur Schule gehen darf und dort seine Freunde, Klassenkameraden und Lehrer treffen kann.

Das dachte sich der Praktische Philosophie Kurs der Jahrgangsstufe 8 von Frau Reckeweg und bastelte Klassen- und Jahrgangsstufenboote, um zu zeigen, dass wir alle im selben Boot sitzen. Wir gehören alle zur großen Gemeinschaft des Stadtpark Gymnasiums und bisher durchschiffen wir gemeinsam die Krise sehr gut, indem wir zum Beispiel Masken tragen, auch wenn es nicht mehr offiziell verpflichtend ist im Unterricht, und achtsam miteinander umgehen.

Wir brauchen alle auch ein bisschen Glück in dieser Zeit, ein kleines Symbol, das ein Anker sein kann, wenn das Schiff mal ins Wanken kommt.

Deshalb wurden Glückssymbole auf die Schiffe gemalt und der typische Glücksbringer, das 1-Cent-Stück, mit einem kleinen Anker versehen und an alle verteilt, sodass nun jeder einen persönlichen Glücksbringer hat, für seine Hosentasche, sein Portemonnaie, sein Federmäppchen oder Ähnliches.

Viel Glück und bleibt/bleiben Sie alle gesund!

Nicola Reckeweg