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Autor: Stefan Kleeberg

Lateinschüler gegen „Hunger in Afrika“

Die Lateinschüler unserer Schule (Jahrgangsstufe 7) folgen dem Aufruf „Gemeinsam gegen die Hungersnot“ unseres Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Die beiden Lateinkurse der Stufe 7 von Frau Pesch und Herrn Buschatz haben im April 2017 mittlerweile zum 7. Mal eine Vokabelolympiade nach den Regeln eines Spendenlaufs durchgeführt. Zustande gekommen ist insgesamt die stolze Summe von 392,42 EUR! Aufgrund der Notlage in Afrika gehen davon außerplanmäßig 192,42 EUR an die Aktion Deutschland Hilft „Hunger in Afrika“. 200,00 EUR erhält die Kindernothilfe bzw. das Patenkind unserer Schule auf den Philippinen, Rommel Rodriguez aus Bartangas. Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle auch die Gesamtsiegerin der Vokabelolympiade: Angelina Permyakova stellte mit 99 von 100 Punkten einen neuen schulinternen Rekord auf. Danke allen fleißigen Latinisten und großzügigen Sponsoren! D. Buschatz

Zwischen Willkommenskultur und Feindseligkeit – Eine Podiumsdiskussion des Projektkurses

„Zwischen Willkommenskultur und Feindseligkeit“, so hieß das Thema der Podiumsdiskussion, unter dem der Projektkurs „Flucht und Migration in Geschichte und Gegenwart“ der Jahrgangsstufe Q1 seinen Abschluss fand. In diesem Zusammenhang präsentierte er auch die Ergebnisse des Gesamtjahres in Form einer Plakatausstellung.

Der Abend wurde mit einer Einführungsrede von Valentino Uyma eingeleitet, der anschließend das Wort den Moderatoren Phillip Solmierzik und Maximilian Meyer überließ. Unter den Gästen waren Nicole Specker (SPD-Bundestagskandidatin), Ansgar Heveling (CDU-MdB und Vorsitzender des Innenausschusses), Dr. Hansgeorg Rehbein (Flüchtlingskoordinator der Stadt Krefeld) und Oliver Dröge (Diakon der Gemeinde St. Nikolaus).

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Sally Perel liest am Gymnasium am Stadtpark

Die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören konnte man am Freitag in der Aula des Gymnasiums am Stadtpark. Sally Perel, Autor der bekannten Autobiographie – Ich war Hitlerjunge Salomon – zog 400 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 -12 mit seiner Lebensgeschichte und seiner Botschaft an die heutige deutsche Jugend in seinen Bann.

Über zwei Stunden berichtete Perel von seinem Schicksal im Dritten Reich, das als einzigartig gilt. Der jüdische Junge Salomon hat überlebt in der Uniform des Feindes als Hitlerjunge Jupp. Sally Perel berührt seine Zuhörer zutiefst. Er berichtet vom Abschied von seinen Eltern, von der tiefgehenden Liebe seiner Mutter, die ihren Sohn fortschickt, um seine Chance zu überleben, ein wenig zu erhöhen. Ihr Abschiedswort – Du sollst leben – wird für Perel zum Antrieb seines Überlebenskampfes. Den Wunsch seines Vaters – Vergiss nie, dass du Jude bist – muss Perel lange Zeit hintanstellen. Die Schüler erfahren von Sally Perels dramatischem Weg in die deutsche Wehrmacht, für die er als Dolmetscher arbeitet. Später wird er als Hitlerjunge Schüler des HJ-Eliteinternates in Braunschweig. Perel berichtet sehr offen von seiner Begeisterung für die NS-Ideologie, die ihm wie ein Gift in sein noch jugendliches Gehirn eingetröpfelt wurde und die ihn seine Herkunft und seine Religion beinahe vergessen ließ.

Dennoch kommt Sally Perel heute gerne nach Deutschland, das er als sein Mutterland bezeichnet. Er spricht von seiner Liebe zur deutschen Jugend, aber auch von seinen Sorgen, wenn er wieder Deutsche in Bomberjacken sieht, die er ganz klar als Neonazis einordnet. Und hier wird Perel deutlich: Sein Zeitzeugenbericht soll Wirkung haben. Er macht seinen jugendlichen Zuhörern unmissverständlich deutlich, dass sie die Aufgabe haben, ein Deutschland ohne Hass und Rassismus zu gestalten. Sie müssen sich denjenigen entgegenstellen, die eine menschenverachtende Ideologie propagieren. Sally Perel macht deutlich, dass es nicht um Schuld geht, die Schuld an den Verbrechen des Nationalsozialismus sei nicht vererbbar. Aber es gehe heute um die Würde jedes Menschenlebens, die heutige Jugend müsse alles versuchen, um dieses Recht zu bewahren und rechten Strömungen konsequent entgegentreten.

Wie sehr Perel seine Zuhörer begeistert, zeigt die endlose Schlange seiner Zuhörer, die seine Autobiographie signieren lassen und auch noch ein paar persönliche Worte wechseln möchten. Perel ist dieser Kontakt sehr wichtig. Er nimmt sich für die Jugendlichen viel Zeit. Auch an die Schulen richtet Sally Perel eine klare Botschaft. Die Erziehung zum kritischen Denken ist für ihn die wichtigste Aufgabe der Schulbildung. Dass sein beeindruckender Zeitzeugenbericht zum tragenden Beitrag für eine solche Schulbildung wird, ist sicherlich sein zentrales Anliegen.

Der Schulplaner 2017/18 ist da!

Der Schulplaner für das nächste Schuljahr ist fertig. Vorbestellte Exemplare können im Sekretariat abgeholt werden.

Ab dem 19.6. gehen die restlichen Exemplare in den freien Verkauf, so lange der Vorrat reicht!

Schüler der 7a sind „Feuer und Flamme“

Am Freitag, den 2. Juni, ging es im offenen Klassenzimmer am Gymnasium am Stadtpark im wahrsten Sinne des Wortes heiß her:
Die Klasse 7a war bei der praktischen Brandbekämpfung unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Lohr mit Begeisterung bei der Sache!

Nach einer theoretischen Einführung durften alle Schülerinnen und Schüler den Umgang sogar mit verschiedenen Feuerlöschern trainieren.

Eine nachhaltige Stunde, insbesondere unter dem Aspekt der Sicherheit, und alle waren „Feuer & Flamme“.

Nicole Gallé

Känguru-Wettbewerb 2017

Wie bereits seit vielen Jahren nahmen auch in diesem Jahr wieder alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 (und einige eifrige Schüler der Klasse 9b) unseres Gymnasiums am Känguru-Wettbewerb teil, der am 16.03.2017 stattfand.

Besonders erfolgreich waren Pauline Drees, Marie Klindt, Moritz Hattstein, Hannah Petersen (alle 5c),  Hanna Heuser (6c), Carlotta Drees, Ryokan Yamakata, Zümra Kizil (alle 7c), Alina Busch und Brianz Grosz (7d).

Der längste Kängurusprung gelang Hanna Heuser, denn sie rechnet 16 Aufgaben in Folge richtig und diese Leistung wurde mit einem T-Shirt (s. Foto) belohnt.

Herzliche Glückwünsche an alle und „Weiter so im nächsten Jahr!“

A. Bosse

„Nacht der offenen Kirchen“ am Freitag den 12.5.2017

Im Rahmen der „Nacht der offenen Kirchen“ stellt der Projektkurs der Q1 “Flucht und Migration in Geschichte und Gegenwart“ seine Arbeitsergebnisse in St. Peter aus. An diesem Abend haben die Besucher die Möglichkeit, sich mit dem Thema „Flüchtlingsschicksale“ zu beschäftigen. Ehrenamtliche Helfer werden gemeinsam mit Flüchtlingen deren Geschichte erzählen. Dies wird mit Hilfe von Fotos, Zeichnungen und Texten geschehen. Das Projekt hat seine Wurzeln im Koordinationskreis Flüchtlingshilfe in Uerdingen, der unweit der Kirche ein Begegnungscafé „Café UE“ und Sprachvermittlung betreibt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, zwischen 19-23h in St. Peter am alten Uerdinger Markt vorbei zu schauen.

Weitere Informationen zur Nacht der offenen Kirchen finden Sie hier:

http://www.krefelder-kirchennacht.de/

B. Hopmann

Bücher-Tausch-Regal: Lesefrühling am Stadtpark

Wir, die Klasse 7B, haben im Politikunterricht bei Herrn Köth im März 2017 mit unserem Projekt „Bücher-Tausch-Regal“ begonnen.

Unser Motto für das Projekt lautet:

„Gib mir eins  –   Nimm dir eins!“

Kinder- und Jugendbücher für die Klassen 5 – 9 werden auf mehreren Regalflächen vor unserem Studienraum zum Tausch angeboten.

Gestartet sind wir in unser Projekt mit Bücherspenden von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern und Probeleseexemplaren aus dem Buchhandel.

Bisher läuft unser Projekt sehr erfolgreich für die Schüler der Sekundarstufe I.

Wir hoffen auf eine weitere erfolgreiche Zeit für das Bücher-Tausch-Regal und wünschen allen weiterhin viel Spaß beim Stöbern, Schmökern und Entdecken.

Eure Klasse 7B

POETRY SLAM begeistert die Zuschauer

Der zweite Poetry Slam am Gymnasium am Stadtpark, vorbereitet und durchgeführt vom Literaturkurs der Q2 unter der Leitung von Isabel Farhadi, stand dieses Mal unter dem Motto Dead or Alive. Die toten Dichter Jane Austen (Sarah Heuser), Heinrich Heine (Delia Goerlich), Georg Trakl (Fabio Trecker) und der Rapper Tupac Shakur (Melvin Amegaschie) wurden zum Leben erweckt und traten in einem Dichterwettstreit gegen Selina Trubitz, Martha Alexandre Versteegen und Lasse Körber an. Die von den Schülern verfassten und eindrucksvoll vorgetragenen Texte – mal witzig, mal nachdenklich – begeisterten das Publikum immer wieder und auch die Bewertungen der Jury in der Vor- und Zwischenrunde bewegten sich sehr häufig zwischen 8 und 10 Punkten. In einem engen Rennen setzte sich dann im Finale Sarah Heuser, alias Jane Austen, mit einem knappen Vorsprung per „Applausometermessung“ gegen Selina Trubitz durch: Ein verdienter Sieg, wie auch die knapp Unterlegene neidlos anerkannte. Wir danken allen beteiligten Schülern und Frau Farhadi für einen spannenden und unterhaltsamen Abend, der viele verborgene Talente zum Vorschein brachte. Ein besonderer Dank gilt auch Felicitas Friedrich, einer professionellen Slam Poetin, die mit ihren beiden Gastbeiträgen den Abend zusätzlich bereichert hat.

Stefan Kleeberg

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