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Autor: Stefan Kleeberg

Über 70 Grundschüler besuchen das MINT-Labor

Im Dezember 2017 hat das Gymnasium am Stadtpark als eine von 21 Schulen in NRW die Auszeichnung MINT-freundliche Schule/Digitale Schule aus den Händen von Schulministerin Gebauer erhalten. Jetzt konnten zahlreiche Grundschüler der umliegenden Schulen ausprobieren, was die Schule in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Biologie, Physik und Chemie konkret zu bieten hat.

In 3 Räumen sind Stationen aufgebaut, an denen es mit Unterstützung engagierter Oberstufenschüler gilt, komplexe Aufgaben zu lösen. Logisches Denken handlungsorientiert anwenden, und das mit hohem Spaßfaktor – im Mathelabor stehen eine Vielzahl von Knobelaufgaben bereit. Auch das von Schülern des Gymnasiums entwickelte Schach für 3 Personen findet seine Liebhaber. Die Biologie bietet Themen rund um die Feder an. Warum Vögel Daunen haben, können die Schüler im Experiment überprüfen. Natürlich geht es hier um Wärmespeicherung, die im Becherglas exakt gemessen werden kann.  In der Physik geht es um Magnetismus und um den Bau einfacher Schaltkreise. Die Informatik verlangt detektivisches Können – eine Geheimschrift muss entschlüsselt werden. Den Renner des Tages bietet die Chemie. Aus der Verbindung von flüssigem Waschmittel und Spezialkleber entsteht nach geduldigem Kneten „Slime“. Alle Laborbesucher nehmen ihren „Slime“ natürlich stolz mit nach Hause.

Auch im Fachunterricht der MINT-Fächer geht das Gymnasium am Stadtpark innovative Wege. Entwickelt werden Konzepte zum Tablet-Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht sowie ein umfassendes Medienkonzept, das auch ein kritisches Reflektieren des Medienkonsums einschließt.

A. Rinnen

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Gymnasium am Stadtpark erhält das Siegel „Digitale Schule“

 

Vor 1 Jahr konnte sich das Gymnasium am Stadtpark über die Zertifizierung zur MINT-freundlichen Schule freuen. Am 04.12.2017 erfolgte nun die Bestätigung der ambitionierten Arbeit im MINT-Bereich: das Siegel wurde um den Zusatz „Digitale Schule“ erweitert. Damit ist das Gymnasium eine von 21 Schulen in NRW, die diese Auszeichnung aus den Händen von Schulministerin Gebauer in Empfang nehmen durften.

 

Gewürdigt werden mit dieser Auszeichnung die schulinternen Konzepte zur digitalen Bildung.

Das Gymnasium am Stadtpark verankert über einen breit aufgestellten Fächerkanon das Thema „Bildung in der digitalen Welt“ fest für alle Schülerinnen und Schüler im Lehrplan. So werden ausgehend vom Medienpass NRW im Rahmen des schuleigenen Medienkonzeptes Computerbestandteile, die Verwendung von Speichermedien und die allgemeine Verwendung von Betriebssystemen thematisiert.

Jeder Schüler und jeder Lehrer hat einen eigenen Nutzer-Account, mit dem sie sich in den Medienräumen oder im Lernstudio an den zahlreichen PCs anmelden können.

 

Frühzeitig wird der kritische Umgang mit sozialen Netzwerken und dem „Massenmedium Internet“ im Unterricht behandelt, z.B. im Politikunterricht der Sekundarstufe I oder im Schulprojekt Handy, Facebook und Co. Zudem werden unseren Schülerinnen und Schülern kreative Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien nähergebracht. Die Produktion eigener Legetrickfilme und deren Zuschnitt mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen im Kunstunterricht der 6. Klasse ist hier ein gutes Beispiel.

 

Die Schule öffnet sich aber auch nach außen z.B. durch Kooperationsprojekte bei der Digitalisierung: In diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen unter anderem in einer Kooperation mit KReMIN-Tec am Berufskolleg Uerdingen Lego-Roboter zusammengebaut und programmiert (Roberta). Beim Projekt „Junior Science Café“ organisierten Schüler des Informatik-GKs eine Gesprächsrunde zum Thema „Virtuelle Realität in der Schule“ mit dem Bielefelder VR-Experten Dr. Thies Pfeiffer.

 

Aber auch außerhalb des Unterrichts werden die Schüler beim Erwerb digitaler Kompetenzen unterstützt. Das Gymnasium am Stadtpark bildet eigene Medienscouts aus, die eine beratende Funktion zu verschiedenen Themen (z.B. Datenschutz bei WhatsApp und Facebook) übernehmen und Mitschüler in den Pausen unterstützen.

Außerdem bietet die Schule zusätzlich eine außerunterrichtliche „digitale Sprechstunde“ durch ihren festangestellten Medienassistenten an.

 

Die Schule hofft nun, dass die Stadt Krefeld mit einem Ausbau des technischen Equipments den umfangreichen Ansätzen im MINT-Bereich Rechnung trägt.

Perspektivisch möchte die Schule die digitale Transformation des Lernens weiter vorantreiben und vertiefen. Angedacht ist die sinnvolle Nutzung von Tablets im Unterricht sowie ein Ausbau der Konzepte zur Nutzung eigener Endgeräte.

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Berufe-Speeddating für die Schüler der Q1

Nach der gelungenen Premiere im letzten Schuljahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 (Klasse 11) am Freitag, den 26.01.2018 von 18.30 bis 20.30 Uhr an einem  Berufs- und Studieninformationsabend in der Aula des Gymnasiums am Stadtpark teilnehmen. Über 30 ehemalige Abiturienten und auch Eltern aktueller Schüler boten die Möglichkeit, sich bei gestandenen Berufstätigen über verschiedene Berufsfelder und Arbeitsmöglichkeiten zu informieren. Das Angebot deckte die unterschiedlichsten Berufsbilder ab, technische und  wirtschaftliche Berufe, duale Studiengänge, Arbeitsfelder im Management, Verwaltungs-  und Finanzbereich, der IT-Bereich u.v.m. waren vertreten. Auch über ein Studium in Frankreich, ein freiwilliges soziales Jahr oder ein Au pair-Auslandjahr konnten sich die Schülerinnen und Schüler informieren. Die Agentur für Arbeit war ebenfalls vor Ort.

Das Speeddating-Konzept (6 Gespräche à 10 Minuten) macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus. Die Gesprächspartner müssen auf den Punkt kommen, klare Fragen formulieren, das Wichtigste herausarbeiten.  So gelingt – dank der zeitlich begrenzten Runden – ein prägnanter Einblick in unterschiedliche Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten, der sicherlich Interessen weckt und Anregungen zu weiterführenden Recherchen bietet.

Den Wert der „Informationen aus der Praxis“ bestätigen am Abend alle Teilnehmer. Dies zeigte sich auch darin, dass fast alle Schüler die Möglichkeit einer freiwilligen siebten Runde in Anspruch nahmen. Einige machen die Erfahrung, dass ihre bisherige Berufsvorstellung von einem Blick durch die rosa Brille bestimmt war – das Speeddating hat sie in die Realität zurückgeholt. Andere fühlen sich in ihrem Studienwunsch bestätigt oder informierten sich über die Ausbildung bei der Polizei oder bei der Stadtverwaltung.

In einem sind sich alle Beteiligten einig: Das Berufe-Speeddating wird am Gymnasium am Stadtpark  weiterhin fester Bestandteil des umfassenden Konzepts zur Berufs- und Studienwahlorientierung bleiben.

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Literaturkurs produziert Radiosendungen für Welle Niederrhein

Die Medienwerkstatt des Literaturkurses geht auf Sendung.

28 Schülerinnen und Schüler haben im letzten Schuljahr unter der Leitung von Frau Maubach daran gearbeitet, zwei einstündige Radiosendungen für Welle Niederrhein zu produzieren. Gesendet wird am 21. und 28. Januar jeweils um 19 Uhr.

Eine Radiosendung im Rahmen des Bürgerfunks für Welle Niederrhein herstellen. Das ist die Aufgabenstellung für den Literaturkurs für ein Jahr. Gruppenfindung, Themensuche, Interviewtraining, Interviews führen mit dem Chef des Stadtmarketing Ulrich Cloos, bei der Polizei, im Altenheim und mit Passanten in der Innenstadt waren die Herausforderungen, denen sich die Schüler stellten, um Material zu sammeln. Danach wurde Musik ausgewählt, wurden Moderationstexte geschrieben, die Sprecher trainierten eine deutliche Aussprache. Zum Schluss arbeiteten die „Techniker“ unter den Schülern am digitalen Schnitt. Und dann gab es die gegenseitige Präsentation der Gruppen mit kritischer, inzwischen fachkundiger Bewertung und einigen Empfehlungen für Nachbesserungen. Herr Fragen vom Kufa-Studio nahm den letzten Schliff vor.

Und das sind die Themen:

am 21. Januar um 19 Uhr

– Straßenverkehr in Krefeld (Kate, Max, Tobias, Verena)

– Leben- und Arbeitssituation im Altenheim (Fiona, Jana, Julian, Leon, Semih)

am 28. Januar um 19 Uhr

– Die Entwicklung der Innenstadt (Eva-Maria, Jonah,Maria, Maximilian)

– Drogen im Alltag von Jugendlichen (Andrea, Clara, Felix, Marc, Nik)

– Freizeitgestaltung (Artur, Emine, Mika, Ronja)

Nach den Sendeterminen kann man die Sendungen als podcast auf www.radio-kufa.de anhören. Viel Spaß wünschen der Literaturkurs und Frau Maubach.

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Erfahrungsberichte der Arbeitsgruppen

„In unserer Gruppe haben mehrere Gruppenmitglieder bereits persönliche Erfahrungen mit Pflegeeinrichtungen gesammelt. In unserer Sendung wollen wir aufzeigen, wie es sich in einer Pflegeeinrichtung lebt. Zunächst haben wir Interviews aufgenommen. Dafür haben wir in der Krefelder Innenstadt einige Passanten zu diesem Thema befragt. Uns hat die neue Erfahrung,  Interviews zu führen, besonders gefallen. Denn wir sind dadurch mit vielen ganz unterschiedlichen Leuten in Kontakt gekommen und haben viele verschiedene Meinungsbilder kennengelernt. Auch die Interviews, die wir anschließend mit dem Pflegepersonal und Bewohnern eines Altenheimes aufgenommen haben, haben uns große Freude bereitet.“

„Nach der Themenfindung wurden Interviewfragen innerhalb der Gruppe entwickelt. Anschließend ging es zum spannendsten Teil des Projektes über, nämlich zur Befragung von Passanten auf den Straßen der Krefelder Innenstadt. Hierbei war auffällig, dass ältere Befragte sehr kontaktfreudig waren und eine klare Meinung hatten. Während die Jüngeren im Gegensatz lange grübelten und sich verunsichert verhielten. Ein lustiger Zufall war eine Dame zu interviewen, welche eine ehemalige Schülerin des Gymnasium am Stadtparks war und somit Interesse am unseren Projekt den Radiokurs zeigte.“ ( Rabia Atlindal, Tim Jendritza, Erik Kampa, Nikolas Tsantilas)

„Die Krefelder Innenstadt; sie betrifft uns alle. Deshalb haben wir eine Sendung zusammengestellt, die sich mit den positiven Faktoren, Problemen und Perspektiven der Krefelder Mitte beschäftigt. Dafür haben wir das Gespräch mit Passanten gesucht, um ihre Meinungen zu diesen Aspekten herauszufinden. Außerdem besuchten und interviewten wir für Sie Herrn Cloos, den Leiter des Stadtmarketings in Krefeld, der uns viele Informationen zur Zukunft unserer Innenstadt gegeben hat.“ (Jonah Benz, Eva Filtgen, Max Kraas, Eva-Marie Werling)

„Ein Jahr lang Teamarbeit voller neuer Erfahrungen! Von der Themenfindung über Straßenumfragen bis hin zur fertigen Sendung war es ein langer Weg. Gemeinsam suchten wir nach einem gesellschaftlichen Thema, das möglichst viele Menschen anspricht und uns als Radiomacher gleichzeitig interessiert. Da wir alle momentan den Führerschein anstreben oder selbst schon Fahranfänger sind, kamen wir schnell zu einer Entscheidung. Es folgten viele spannende Interviews: Nicht nur Passanten, sondern auch Fahrlehrer Rudi Kraft und Polizeihauptkommissarin Manuela Letzelter beantworteten alle unsere Fragen zum Thema Straßenverkehr in Krefeld.“

Bildergalerie vom Weihnachtsbaumverkauf der Q2 und des Fördervereines

Wir danken Herrn Busch und Frau Jefferies für die Organisation!

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Die actionkidz aus dem Religionskurs 8

Wir haben uns mit dem Thema Verantwortung beschäftigt. Für wen man verantwortlich ist oder wer für dich verantwortlich ist. Wir werden ja immer selbständiger und damit immer mehr verantwortlich. (Lukas)

Ohne Verantwortung würden die Menschen, für die wir verantwortlich sind, welken wie Pflanzen, um die man sich nicht kümmert. Daher sollte man so viel Zeit und Verantwortung für Andere übernehmen, wie man kann. Natürlich auch für sich selbst (Tom und Joshua)

Aus diesem Thema heraus haben wir uns mit dem Leben von Kindern in Indien beschäftigt, die dort sehr hart arbeiten müssen, z.B. bei der Ziegelherstellung. Weil sie nicht dieselben Möglichkeiten und Rechte haben wie wir in Deutschland, haben wir uns entschlossen als actionkidz am Tag der offenen Tür an unserer Schule hier ein Stück Verantwortung zu übernehmen. (Natalie und Klara)

Da das Leben der Kinderarbeiter in Indien so viel schwieriger ist, wollen wir sie mit unserem Floh- und Kreativmarkt unterstützen, damit auch sie zur Schule gehen können. Wir haben gelernt, dass wir eigentlich froh sein können, dass wir zur Schule gehen können, auch wenn wir uns manchmal freuen, dass die Schule endlich aus ist J (Jonas)

Ich wünsche mir, dass die Kinder in Zukunft die gleichen Möglichkeiten bekommen, die wir auch haben, Ich bin froh, dass wir wenigstens ein bisschen helfen konnten. (Wiktoria)

Wir haben nach den Vorschlägen aus dem Heft der Kindernothilfe für die actionkidz Elefanten mit den Besucherkindern gebastelt. Hoch engagiert arbeiteten die Schüler und großzügig spendeten die Eltern, Kinder und Lehrer. In vier Stunden haben wir erstaunlich viel Spenden gesammelt, worauf wir auch ganz schön stolz sind. (Dana und Zoe)

Ich weiß nicht, ob ich als 14-Jährige viel verändern kann, Trotzdem werde ich versuchen positiver zu leben und einfach, anderen Leuten mitteilen, wie gut es uns geht im Gegensatz zu den Kinderarbeitern in Indien (Emelie N.)

Jeder von uns hat bestimmt schon mal gedacht: „Keine Lust auf Schule!“ Doch für Kinder wie Payal und Koyel, die wir über die Kindernothilfe kennengelernt haben, ist die Schule das, worauf sie sich an ihrem Arbeitstag am meisten freuen. (Franziska)

Das hat uns sehr zum Nachdenken angeregt. Wir haben dann unsere Aktion gemeinsam entwickelt und selber organisiert. Am Tag der offenen Tür gab es neben dem Basteln und dem Flohmarkt auch noch indische Kekse und Fladenbrot, das wir neben den Flyern im ganzen Schulgebäude verteilt haben… Unser Einsatz war gut für mein Selbstbewusstsein und dafür, dass ich in Zukunft Dinge mehr wertschätzen werde. (Vivien)

Wir danken allen, die gespendet, gekauft, gebastelt oder sonst wie mitgeholfen haben, so dass wir am Ende über 370 € der Kindernothilfe spenden konnten.

Die actionkidz aus der 8

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Kunstkalender 2018

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen neuen Kunstkalender. Die 5.Auflage für das Jahr 2018 enthält wieder Bilder, die die vielfältigen Fähigkeiten unserer Schüler aus verschiedenen Jahrgängen zeigen. Hinzugenommen haben wir neben Arbeiten, die im Unterricht entstanden sind, auch Bilder, die zum Kunstpreis-Wettbewerb 2017 eingereicht wurden, und ein Bild, das extra für den Kalender erstellt wurde.
Der druckfrische Kalender für 2018 erscheint zum Preis von 5€ und kann bis zum 1.12. über die Klassenlehrer bestellt werden. Hierzu bitte einen Briefumschlag mit dem Namen, der Klasse und dem enthaltenen Betrag beim Klassenlehrer abgeben. Diese Umschläge werden dann weitergeleitet und der Kalender wird dann noch rechtzeitig vor den Weihnachtsferien ausgeliefert. Eine Vorschau des Kalenders finden Sie unten!

I. Farhadi / M. Werner

KalenderansichtKalender_2018_Ansicht

Theater-Film-Projekt für die Klassen 5 und 6!

Real  Love – Wa(h)re Liebe in der Welt von Facebook, Handy und Co

Ein interaktives Theater-Film Projekt  im 5. und 6. Jahrgang

Gymnasium am Stadtpark Krefeld-Uerdingen in Kooperation mit dem KRESCHtheater Krefeld

 

Seit vielen Jahren arbeitet das Beratungsteam unserer Schule (Schulsozialarbeiter Daniel Kehl und Beratungslehrer) präventiv zum Thema „Umgang mit digitalen Medien“ unter dem plakativen Titel „Facebook, Handy und Co“.  In diesem Schuljahr freuen wir uns besonders, dass eine Kooperation mit dem KRESCHtheater Krefeld zustande kommen konnte, sodass ein besonders spannendes Projekt realisiert werden kann.

Das Theater-Film-Projekt Real Love will Phänomene des virtuellen Lebens betrachten und analysieren, befragen und beschreiben, aber nicht bewerten.

Es soll gemeinsam ein Stück entwickelt werden. SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern sind eingeladen und aufgefordert am Projekt mitzuwirken und mitzuspielen.

Das Theaterprojekt mit den SchülerInnen startet im zweiten Schulhalbjahr (nach Karneval).

Für LehrerInnen und Eltern gibt es die Möglichkeit z. B. in Videoeinspielungen an dem Stück mitzuwirken.

Im Mai oder Juni 2018 wird  das Stück im Gymnasium am Stadtpark und im KRESCHtheater aufgeführt werden.

 

Als Grundlagen dienen, neben unseren eigenen Erfahrungen, Sorgen, Ängsten und Überzeugungen und unserem Spaß am Theaterspiel, zwei Texte:

Ingrid Brodnig „Hass im Netz: Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“

und das Theaterstück „CYBER CYRANO“ von István Tasnádi.

Das Stück erkundet das Internet als Spielwiese und Schnittstelle zwischen Realität und Fiktion: Welchen Schaden können virtuelle Geschöpfe anrichten? Wie fest verflochten sind die reale und die virtuelle Welt? Wie leicht ist es, Menschen in sozialen Netzwerken zu täuschen? Und was passiert, wenn Täter zu Opfern werden und umgekehrt?

 

Zum Auftakt des Projekts sahen unsere Fünft- und Sechstklässler am 23. und 24.11.2017 im Krefelder KRESCHtheater improvisierte Aufführungen zu I. Tasnádis CYBER CYRANO.

Bei den Aufführungen unter dem Titel FREISPIELSTÜCKE lasen die Schauspieler ausgewählte Szenen aus dem Theaterstück und improvisierten vor allem Szenen auf der Grundlage von Vorschlägen, Meinungen und Ideen der anwesenden Schüler. Diese sprühten vor Kreativität und man konnte den Schauspielern die Spielfreude vor dem jungen, offenen Publikum ansehen.

Ebenfalls am 24.11.2017 konnten auch Lehrer und Eltern die Freispielstücke im KREScHtheater sehen. Auch hier war die Resonanz ausschließlich positiv.

 

Beim Elternabend am 29.11.2017 in unserer Aula stellten Nicola Reckeweg (Beratungslehrerin), Daniel Kehl (Schulsozialarbeiter), Silvia Westenfelder (Schauspielerin/Theaterpädagogin KRESCHtheater) und Helmut Wenderoth (Künstlerische Leitung KRESCHtheater) sich und das Projekt näher vor und beantworteten Fragen zu Inhalt und Organisation. In der kleinen Gruppe von Eltern und Lehrern entstand in netter Atmosphäre eine vielfältige dramaturgische Ideensammlung.

 

Wir freuen uns auf die Arbeit an diesem Projekt! Über Mitwirkende freuen wir uns sehr!!!

 

Bei Rückfragen: reckeweg@gymnasium-am-stadtpark.de und kehl@gymnasium-am-stadtpark.de 

 

Lesung mit Sten Nadolny für Schüler der Q2

Wer den Dichter will verstehen, muss in Dichters Lande gehen!

Manchmal ist es auch umgekehrt.

Am 22. November 2017 lud Sten Nadolny, Autor sehr erfolgreiche Romane wie „Die Netzkarte“ „Die Entdeckung der Langsamkeit“ oder „Selim oder die Gabe der Rede“ und Träger des Ingeborg Bachmann Preises zu einer Lesung in den Uerdingen Ruderclub ein. Etwa 40 Schüler aus zwei Grund und Leistungskursen Deutsch folgten der Einladung und hörten eine halbe Stunde lang Auszüge aus dem neuen Roman „Das Glück des Zauberer“. Daran schloss sich ein lebhaftes Gespräch über die Thematik des Werkes an, das etwa dem Genre des Bildungsromans zuzuordnen ist, durch die Art und Weise jedoch, wie der Erzähler auftritt, Züge eines Epochenromans annimmt. Nadolny erzählte dabei anschaulich von der Arbeit am Text, die gleichzeitig auch schöpferisch ist, weil ihm der Erzählverlauf nicht fertig vor Augen stehe, wenn er mit der Schreibarbeit beginne. Viele Fragen standen noch im Raum, als nach eineinhalb Stunden die Pflicht rief. Besonders Interessierte nutzten die übliche Unruhe des Aufbruchs, um sich persönlich von Herrn Nadolny zu verabschieden und die Gelegenheit zu nutzen, einen Roman aus dem heimischen Bücherschrank von ihm signieren zu lassen. Auch an dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal bei Herrn Nadolny für seine Bereitschaft, mit jungen Lesern über Literatur zu sprechen.

U. Kasprowicz