Bald ist es wieder soweit. zum 4. Mal seit 2015, 2017 und 2019 findet in diesem Schuljahr wieder unsere hauseigene Kulturveranstaltung „StadtparkART“ statt. Sei ein Teil davon und komm zum Castring am 01.12. um 14 Uhr in der Aula.
Für das Jahr 2024 wird es wieder einen Stadtpark Kunstkalender geben, den man für den sensationellen Preis von 5€ erwerben kann. Der Kalender kann bei verschiedenen schulischen Veranstaltungen (Schulfest, Tag der offenen Tür, Elternsprechtag, Weihnachtsbaumverkauf) oder bei den Kunstlehrer:innen gekauft werden.
Die Schüler:innen und die Fachschaft Kunst freuen sich über viele verkaufte Exemplare.
Ab Sonntag, dem 4.6. zeigen Schüler:innen der 8. Jahrgangsstufe unserer Schule Kurzfilme zu den Begriffen Toleranz, Respekt und Mitmenschlichkeit im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung ToleranzRäume.
Das Projekt wird vom deutschen Bundestag gefördert, wandert durch die ganze Republik und macht nun einen Stopp in Krefeld. Es handelt sich dabei um ein offenes Konzept und die Bürger*innen der jeweiligen Ausstellungsstadt werden aufgefordert, sich mit einzubringen,
Zusätzlich hat eine stufenübergreifende Gruppe von Schüler*innen unserer Schule eine Gartenholzbank zu einer so genannten „Toleranzbank“ umgestaltet, die bei der Ausstellungseröffnung und im Foyer des Krefelder Rathauses präsentiert wird.
Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses entführten die Zuschauer in eine Welt, in der die einst allmächtigen Götter der Antike ihr Ansehen verloren haben. Um dieses zurückzuerlangen, müssen sie nun mit den Herausforderungen des menschlichen Daseins zurechtkommen.
Mit großer Spielfreude hat der Literaturkurs Q1 am Freitag und Samstag das Stück „Götter wie du und ich“ auf die Bühne gebracht.
Gerne sah man dem munter aufspielenden Ensemble zu wie den Göttern des Olymps:
dem Frauen und Alkohol sehr zugeneigten, aber schwerhörigen und „Rücken“-geplagten Zeus (Moritz Hattstein),
seiner frustrierten Göttergattin Hera (Paula Damm), die gekonnt und leidenschaftlich als Chefin des Olymps agiert,
seiner großen Schar an Kindern: Ares (Lea Bialek), schwertzückender Gott des Krieges und immer zu einem Scharmützel bereit, Apoll (Laetitita Hellfritzsch), selbstverliebter Gott und ständig auf der Suche nach einem neuen amorösen Abenteuer, Pallas Athene (Emma Metzmacher), als Göttin der Weisheit immer einen klugen Kommentar parat, Hepahaistos (Louisa Muty), als schwer arbeitender und damit stark schwitzender Gott der Schmiede ein antikes Mobbing-Opfer, Artemis (Lea Mohr), als schüchterne Göttin der Jagd und Aphrodite (Marlene Lindstädt), die als Göttin der Liebe in ihrer Selbstverliebtheit Apollo in Nichts nachsteht. Nicht zu vergessen Hermes (Aaron Nosakhare), der aufgedrehte Götterbote und Spaßmacher des Olymps.
Dieser doch so menschlichen göttlichen Familie bei ihren sehr irdischen Streitigkeiten und Intrigen zuzusehen, war ein großer Spaß.
Nicht minder unterhaltsam agierten die „menschlichen“ Figuren, die allesamt im Filmmilieu angesiedelt sind. Denn es geht in dem Stück ja im Kern um die Frage, ob die antiken Götter durch das Fernsehen neue Aufmerksamkeit, vielleicht sogar Berühmtheit erlangen.
Dumm nur, dass die mächtige Ricarda Binger (Pauline Drees), als Besitzerin eines mächtigen Fernsehimperiums so gar nichts von den Göttern des Olymps hält. Im Gegenteil, sie ist gebannt von den alten Germanen. Diese Faszination, auch ihr Intrigantentum, spielte Pauline Drees, Rute schwingend, in herrlicher Überdrehtheit. Ihre beiden Assistentinnen Krimhild (Mara Schiffer) und Brunhilde (Julia Kwiatkowska), übrigens alle drei im Dirndl, unterstützen enthusiastisch und fanatisch ihre Chefin.
Fehlt noch Bingers Gegenspielerin Konstance Pakula (Laura Blaumeister), eine junge und engagierte Dokumentarfilmerin, die als Filmemacherin ihr Bildungsideal nicht verraten möchte und sich sehr versiert in beiden Welten, dem Medienmilieu und dem Olymp, bewegt. Und sich zum Glück, so möchte man als Zuschauer festhalten, durchsetzt. Letztendlich wird die Doku über die Götter des Olymps ein Riesenerfolg. Und last but not least Florian (Cyprian Lanzer), dem Erfolg und Karriere wichtiger als seine Freundin Konstance sind und sich als neuer Mitarbeiter der Medienmogulin Ricarda Binge nicht davor zurückschreckt, in Lederhosen Volkslieder zu schmettern, um seiner neuen Chefin zu gefallen. Weitere Mitwirkende: Maya Peukes, Elena Sotirou, Tim Schmied, Henk Rausch, Emma Schüring, Lena Franken und Bele Bauroth.
Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der Q1 unter der Leitung von Frau Breitenbach haben ein originelles Stück auf die Bühne gebracht. Mit großer Spielfreude und facettenreichem Spiel haben sie die Zuschauer begeistert. Den anhaltenden und begeisterten Applaus haben sie sich wirklich verdient!
Der bekannten Poetry Slam Künstler Bernard Hoffmeister (https://www.bernardhoffmeister.de/) leitete die vierstündige Veranstaltung, gab den Teilnehmer:innen wertvolle Ratschläge für die Produktion eigener Texte und zeigte den Schüler:innen Techniken, mit denen man selbstverfasste Gedichte oder Kurzgeschichten professionell und gefühlvoll auf einer Bühne in Szene setzt. Durch viele produktionsorientierte Übungen war der Workshop abwechslungsreich und kurzweilig und zeigte deulich, dass sich eine kreative Auseinandersetzung mit Themen wie „Rassismus“, „Toleranz“ und „Menschrechte“ sehr lohnt.
Vielen Dank an Lina-Melek Atik (7b), Yagmur Celik (8a), Alicia Engling (8b), Gönul Celik (9a), Sophia Eckert (Q2), Marc Maxelon (Q2) und Jonas Ramrath (Q2), die alle sehr produktiv gearbeitet und mutig ihre individuellen Texte im Workshop präsentiert haben.
Beim Theaterworkshop konnten die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG unter Anleitung eines Schauspielers und einer Schauspielerin lernen zu improvisieren. In unterschiedlichen Szenen haben sie z. B. zum Ausdruck gebracht, was Passagiere auf einem Schiff alles erleben. Aber auch auf Opas gruseligem Dachboden gab es Spannendes zu entdecken.
Für das Jahr 2023 wird es wieder einen Stadtpark Kunstkalender geben, den man für den sensationellen Preis von 5€ erwerben kann. In den Stufen 5-9 hängt in jedem Klassenraum eine Liste für die Bestellung, in die sich die Schüler:innen selbstständig eintragen können. Alternativ kann man den Kalender direkt bei den Kunstlehrern bestellen (Herr Vallée, Frau Werner oder Frau Montz)
Die Schüler:innen und die Fachschaft Kunst freuen sich über eine Vielzahl von Bestellungen.
Jeden Montag veranstaltet die Uerdinger Bücherei direkt neben dem Rathaus am Marktplatz eine kleine Demonstration, um zu erreichen, dass die Bücherei wieder öffnen darf. Es ist eine Demo der anderen Art. Gesungen wird gemeinsam das Lied „Die Gedanken sind frei“ und dann gibt es Buchlesungen unterschiedlicher Bücher mit ganz unterschiedlichen Lesern.
Am Montag, dem 5. September vertrat Kilian Reckeweg (Foto am Leserpult) das Stadtpark Gymnasium bei der Montagslesung. Laut und deutlich las er circa 20 Minuten aus dem Buch „Der Minutendieb“ von David Lozano vor. Die Geschichte des Jungen Eduardo, dem sein Geburtstag gestohlen wird, hatte die Zuhörer schnell in ihren Bann gezogen. Mit Hilfe eines Zeitsaugers macht sich der Junge auf den Weg, selbst Zeit in kleinen Portionen einzusaugen, um die 24 Stunden für seinen Geburtstag wieder zu erlangen. Am Ende jedoch merkt er, dass seine Freundin, die krank ist, die gesammelte Zeit viel mehr braucht als er und er kann ihr damit das Leben retten. Ein kleines Bisschen fühlte man sich erinnert an Michael Endes „Momo“. Durch die gute Textstellenauswahl und die lebendige Lesung tauchte das im Durchschnitt eher ältere Publikum tief in die Geschichte ein. Ein Buchtipp definitiv nicht nur für Jugendliche!