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Kunstprojekt der 5. Klassen: Jedes Kind eröffnet ein eigenes digitales Museum

Im Rahmen der diesjährigen Kinderartaktion haben alle 5. Klassen des Gymnasiums am Stadtpark auf kreative Weise die Welt des Kubismus erkundet. Während der Bildungskunstwochen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht intensiv mit Pablo Picassos Leben, seinem künstlerischen Denken und den Merkmalen des Kubismus – Fragmentierung, ungewöhnliche Perspektiven, der Abschied vom Realismus und der Einsatz kräftiger, expressiver Farben.

Angeregt von diesen Eindrücken gestaltete jedes Kind ein eigenes kubistisches Kunstwerk. Die fantasievollen Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und mutig die jungen Künstlerinnen und Künstler an Formen, Farben und Kompositionen herangegangen sind.

Ein besonderes Highlight des Projekts: Jedes Kind hat ein eigenes digitales Museum erhalten, in dem das individuell gestaltete Kunstwerk ausgestellt ist. Ergänzend dazu gibt es einen Museumsshop, in dem verschiedene Produkte mit dem jeweiligen Motiv erworben werden können. Ein Teil der Erlöse kommt der Kunstfachschaft des Gymnasiums am Stadtpark zugute und unterstützt die Anschaffung neuer Materialien und Werkzeuge für den Kunstunterricht.

Wir freuen uns sehr über die große Begeisterung, mit der die Kinder an diesem Projekt teilgenommen haben. Der entsprechende QR-Code wurde den Familien zur Verfügung gestellt, sodass auch Freunde, Verwandte und weitere Interessierte das persönliche Museum der Kinder besuchen können.

Besuch des Kunst-Grundkurses Q1 in der Ausstellung “Listen to the Echo” von William Kentridge im Museum Folkwang

Nach einer intensiven Unterrichtsreihe zu William Kentridge – einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler und zudem Zentralabiturkünstler – hatte der Kunst-Grundkurs der Q1 am 18.11.25 die besondere Gelegenheit, seine Werke im Rahmen der Ausstellung “Listen to the Echo” im Museum Folkwang in Essen unmittelbar zu erleben.

Zuvor hatten sich die Schüler*innen im Unterricht umfassend mit Kentridges künstlerischer Sprache auseinandergesetzt: mit seinen politischen und autobiografischen Themen, seinen charakteristischen Kohlezeichnungen, dem Prinzip des Zeichnens als „Thinking in Motion“ sowie seinen einzigartigen Stop-Motion-Filmen. Jede*r Schüler*in entwickelte im ersten Quartal einen eigenen, sehr aufwändigen Stop-Motion-Film auf Basis von selbst gezeichneten Kohlebildern – inhaltlich zum Thema Nostalgie, formal eng an Kentridges Arbeitsweise angelehnt.

Der Besuch der Ausstellung bildete nun den Höhepunkt der Reihe. Die Möglichkeit, einen Künstler, dessen Werk im Zentralabitur eine zentrale Rolle spielt, quasi „live“ und in großer Vielfalt zu sehen, wirkte (hoffentlich 🙂 motivierend, emotional intensiv und inspirierend für das weitere künstlerische Arbeiten.

Abgerundet wurde die Exkursion durch einen praktischen Collage-Workshop in den Räumen des Museum Folkwang. Hier konnten die Schüler*innen im Anschluss an die Ausstellungserfahrung das Thema Collage – das demnächst im Unterricht mit John Heartfield sowie politischen Fotomontagen weitergeführt wird – direkt kreativ erproben. Die Atmosphäre des Museums, die fachkundige Anleitung und das konzentrierte Arbeiten machten den Workshop zu einem gelungenen Abschluss der Exkursion.

Begleitend zum Artikel sind Fotos und der QR Code zu einigen Schüler*innenarbeiten bereitgestellt, die in ihrer Bildsprache besonders nah an Kentridges Ästhetik herankommen und die intensive Auseinandersetzung des Kurses auf eindrucksvolle Weise sichtbar machen.

Wie schön, dass wir solche besonderen Lernerfahrungen gemeinsam machen dürfen – und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Kunstexkursion.

Pascal Vallée

Gedenken an die Uerdinger Reichspogromnacht am 10. November

Die sogenannten Novemberpogrome von 1938 markieren einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Deutschlands und der jüdischen Bevölkerung. Auch in Krefeld und seinen Stadtteilen, einschließlich Uerdingen, kam es zu massiven Gewaltakten gegen jüdische Bürger, deren Geschäfte und Gotteshäuser. Jährlich findet daher in Uerdingen am 10. November der Gedenkgang statt, der von den beiden Kirchen organisiert und gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern unserer Schule vorbereitet wird.

Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Bürger Uerdingens sind herzlich eingeladen, sich dem Gedenken anzuschließen. Der Gedenkgang beginnt am 10.11.2025 um 17h in der Kirche St. Peter in der Oberstraße. Von da aus werden dann gemeinsam die Gedenkplatte der zerstörten Synagoge in Uerdingen und Stolpersteine einer Familie besucht. Der Gedenkgang endet dann wieder in der Kirche St. Peter. Vorbereitet wird der Gedenkgang dieses Jahr von den kath. und ev. Religionskursen der Jahrgangsstufe 10.   Die Erinnerung an die Novemberpogrome und damit die Schrecken der Vergangenheit sollen nicht in Vergessenheit geraten. Wir wollen damit der Opfer gedenken und hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme.

Die IVK an unserer Schule – Schüler*innen wollen es genauer wissen!

Die Schüler*innen der Internationalen Vorbereitungsklasse (IVK) haben eine Umfrage unter allen 9ten Klassen gemacht: Kennen sie die IVK überhaupt? Gibt es Kontakte zwischen Regelschüler*innen und IVK-Schüler*innen? Sollte es vielleicht sogar gemeinsame Projekte geben?  Diese und andere Fragen beschäftigten die Lernenden aus der IVK. Sie führten dazu mit Unterstützung ihres Klassenlehrers Andreas Schröder eine Umfrage durch. Die Ergebnisse fassten sie in dieser PPT zusammen: Umfrage Der IVK In Jgst. 9 Auswertung 2 Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass sich die Schüler*innen noch nicht so lange in Deutschland aufhalten.

Der Kunstkalender 2026 ist da!


Auch in diesem Jahr zeigen unsere Schülerinnen und Schüler wieder, was in ihnen steckt: Von der 5. Klasse bis zum Abitur präsentieren sie ihre besten Kunstwerke – gesammelt in einem einzigartigen Kalender.

Erhältlich für nur 5 Euro – der Erlös unterstützt direkt unsere Kunstprojekte und die kreative Arbeit an unserer Schule.
Verkauf am Tag der offenen Tür, beim Elternsprechtag, beim Weihnachtsbaumverkauf und über die Kunstlehrkräfte.

Sichert euch euer Exemplar – solange der Vorrat reicht!

Poesiepause: Kreativität, Sprache und Begegnung im Unterricht

Poesiepause am Gymnasium am Stadtpark
Kreativität, Sprache und Begegnung im Unterricht

Seit Kurzem heißt es bei uns am Gymnasium am Stadtpark: Zeit für Worte! Im Rahmen der „Poesiepause“, einem Projekt des zakk Düsseldorf (Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation), haben unsere Schüler*innen ab Klasse 8 für sechs Wochen die Gelegenheit, mitten im regulären Unterricht mit zeitgenössischer Poesie in Berührung zu kommen – ganz ohne Leistungsdruck, aber mit viel Raum für Gedanken, Gefühle und kreative Impulse.

Dabei wird der Unterricht bewusst „gestört“ – und zwar im besten Sinne: Die Kolleg*innen öffnen ihren Unterricht für kurze künstlerische Beiträge von etwa sieben Minuten. Ein Poetry Slam, ein Rap, eine Theaterszene oder ein musikalischer Beitrag – alles ist möglich und wird Teil eines lebendigen Unterrichtserlebnisses, das Sprache, Kunst und Kultur neu erfahrbar macht.

Jede*r Teilnehmende erhält ein persönliches Poesiebuch – ein Heft zum Mitschreiben, Weiterdichten, Kritzeln, Nachdenken oder einfach nur zum Lesen. Erste kreative Impulse gab es bereits durch die Besuche der Lyriker:innen und Poetryslammer:innen Bernard Hoffmeister und Luca Swietr, die ihre Texte in den vergangenen 2 Wochen vorstellten und mit den Jugendlichen ins Gespräch kamen.

Was noch folgt? Weitere spannende Gäste, vielleicht überraschende Texte, vielleicht unerwartete Entdeckungen zwischen den Zeilen. Sicher ist: Die Poesiepause bringt frischen Wind in den Schulalltag und neue Perspektiven in den Unterricht.

Den krönenden Abschluss bildet ein Workshop im zakk, zu dem interessierte Schüler*innen eingeladen sind. Dort können sie ihr eigenes Schreiben vertiefen, sich austauschen und selbst künstlerisch aktiv werden. Wir bedanken uns ganz herzlich beim zakk, das nun schon das zweite Mal mit diesem Projekt zu uns kommt.

P. Vallée

 

Kunst im Schaufenster: Kunstausstellung in der Uerdinger Innenstadt

Im Rahmen der Aktion Uerdinger Schaufenster wurden wir eingeladen, die Arbeiten aus dem Kunstunterricht in der ehemaligen Deutschen-Bank-Filiale an der Alten Krefelder Straße zu präsentieren.

Gezeigt werden ab sofort beeindruckende Werke verschiedener Stufen, z.B.:

  • Lautmalerei – Malerei und 3D-Collage (6. Klasse)
  • Landschaften – Acrylmalerei (8. und 11. Klasse)
  • Linolschnitte (7. und 9. Klasse)
  • Portraits (10. Klasse)
  • Pappmaché-Reliefs (10. Klasse)
  • Graffiti – Acrylmalerei (6. Klasse)
  • Pappmaché-Pinguine (5. Klasse)
  • Materialcollage „ART“ (stufenübergreifend)

Wir freuen uns sehr, als Uerdinger Gymnasium künstlerisch in der Innenstadt vertreten zu sein. Ein Besuch der vier Schaufenster ist lohnenswert – alle Exponate können sich sehen lassen.

Für die Einladung bedanken wir uns herzlich bei Herrn Eiberg, ein besonderer Dank gilt auch Herrn Kehl, Charlotte Künzel und Lilli Regese (Jahrgangsstufe 10), die nicht nur eigene plastische Arbeiten ausstellen, sondern auch tatkräftig beim Aufbau der Ausstellung mitgewirkt haben.

P. Vallée

Teilnahme am Kunst-Schulwettbewerb „Crossing the Line“

Am Mittwochnachmittag (14.05.25) fand an der Marienschule Krefeld die feierliche Prämierung des Schulwettbewerbs „Crossing the Line“ statt. In dem kreativen Wettbewerb waren Schüler:innen der Mittel- und Oberstufen dazu eingeladen, sich gestalterisch mit Themen wie Rollenklischees, Gender und geschlechterbezogener Diskriminierung auseinanderzusetzen. Ausgangspunkt war das Kunstwerk Play for Today der französischen Künstlerin Céline Condorelli, das seit 2024 auf dem Schulhof der Marienschule installiert ist. Unsere Schule war mit 14 Schüler:innen (Johanna Bludau, Laure Bogut, Tamara Goeres, Aurora Grothe, Elias Heuser, Janne Hillerkus, Ljiljana Höddinghaus, Hannah Kox, Milla Mbondjo, Kilian Reckeweg, Anja Ruppelt, Lara Saric, Emma Strater) vertreten, die jeweils eigene kreative Beiträge eingereicht haben. Auch wenn keiner der Beiträge prämiert wurde, war die Teilnahme für alle Beteiligten eine bereichernde und motivierende Erfahrung. Die intensive Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen, die kreative Umsetzung der eigenen Ideen und nicht zuletzt die Ausstellung der Arbeiten im Rahmen der Preisverleihung waren für viele ein besonderer Moment. Nach der Preisverleihung ist der Wettbewerb noch nicht zu Ende: Nach den Sommerferien werden alle Beiträge erneut im Studio 2 / KreativLabor des Kaiser Wilhelm Museums zu sehen sein – eine großartige Gelegenheit, die kreativen Auseinandersetzungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir danken den Veranstalter:innen für dieses gelungene Projekt und die inspirierenden Impulse – und freuen uns schon jetzt auf weitere Wettbewerbe dieser Art. P. Vallée

Kreativität und Engagement: Schüler:innen gestalten beeindruckendes Graffiti

Im Rahmen der Unterrichtsreihe zum Thema „Graffiti“ haben Tiana Zimmermann, Leni Bahcici und Hagen Schmitz aus der Klasse 6b ihr Können unter Beweis gestellt – und sogar über den Unterricht hinaus Zeit investiert. Mit viel Hingabe und Teamgeist haben sie eine großflächige Graffiti-Malerei (1 m × 1,5 m) fertiggestellt, die nun an verschiedenen Stellen in unserer Schule zum Einsatz kommen wird.

Während des Projekts haben die Schüler nicht nur kreativ gearbeitet, sondern auch wichtige Techniken des Graffiti-Designs kennengelernt. Sie beschäftigten sich mit Outlines, Fill-Ins und verschiedenen Schattierungstechniken, um ihren Schriftzügen mehr Tiefe und einen realistischen 3D-Effekt zu verleihen. Dabei setzten sie Farbverläufe gezielt ein und übten, wie Kontraste die Lesbarkeit und Wirkung eines Graffitis verstärken können.

Ein großes Dankeschön an die drei jungen Künstlerinnen und Künstler für ihre tolle Arbeit. Ihr Einsatz zeigt, wie Kunst den Schulalltag bereichern und die kreativen Talente unserer Schüler:innen sichtbar machen kann.

Pascal Vallée