Autor: Stefan Kleeberg
SIDE BY SIDE – DAS GYMNASIUM AM STADTPARK UNTERSTÜTZT DIE KINDERTAFEL
SIDE BY SIDE – Vielfalt verbindet war das Motto des fröhlichen Schulfestes, mit dem das Gymnasium am Stadtpark Anfang September Krefelds 650. Geburtstag feierte und sich auf der Rhine Side Werft in Uerdingen mit einem bunten Programm präsentierte. Unter anderem über den Kuchenverkauf und durch von den Schülern gebastelte Schmuckstücke und Kunstwerke kam eine Summe von 1800 Euro zusammen. Schnell stand für die Schulgemeinde des Stadtpark Gymnasiums fest, dass dieses Geld Krefelder Kindern zu Gute kommen soll. Und wo wäre es besser aufgehoben, als bei der Kindertafel? In Vertretung des Stadtpark Gymnasiums besuchten Stefan Kleeberg (Schulleitung, Foto hinten links), Nicola Reckeweg und die beiden Schülerinnen Finja Endom und Charlotte Schürkes (von links nach rechts) Tanja Kirsch-Boy und Thomas Jansen in der Einrichtung „MobiSatt“ der Kindertafel Krefeld im CVJM-Haus auf dem Westwall. Dort erhalten Kinder von circa 3 bis 13 Jahren mittags eine warme Mahlzeit und vor allem eine herzliche, liebevolle Betreuung. Die Projekte, die die Kindertafel zur Unterstützung von Krefelder Kindern unternimmt sind unzählig, das Engagement von Thomas Jansen und Frau Kirsch-Boy sehr beeindruckend. Das Gymnasium am Stadtpark freut sich, mit seiner Spende einen kleinen Teil dazu beitragen zu können.
Nicola Reckeweg


Eindrücke vom Tag der offenen Tür 2023
Eindrücke vom Tag der offenen Tür 2023
Auch dieses Jahr nutzten wieder viele Viertklässler der umliegenden Grundschulen mit ihren Eltern die Gelegenheit, am 11.11.23 das breite Angebot des Gymnasiums am Stadtpark näher kennenzulernen.
Ob Chemie oder Informatik, Spanisch, Englisch und Französisch, Mathematik der Erdkunde – viele Fächer stellten sich vor – mit Probeunterricht, im Fachraum mit Präsentationen und vielen abwechslungsreichen Mitmachaktionen. Auch unsere vielfältigen Angebote – Bläserklasse, Medientag oder FairTrade-AG – um nur einige zu nennen – konnten von zahlreichen Interessierten in Augenschein genommen werden.
Schülerschaft, Lehrkörper und Eltern, alle engagierten sich für einen gelungenen Tag der Offenen Tür: Kundige Führungen durch das Schulgebäude und natürlich auch das Café des Schülerrates mit selbst gebackenen Kuchen trugen dazu bei, dass sich die Gäste wohlfühlen einen guten Eindruck von unserer Schule gewinnen konnten. Wie man auch auf den Fotos erkennen kann.

























Mahngang zum Gedenken an die Pogromnacht
Der Angriff der Hamas auf den Staat Israel und die Ermordung und Verschleppung jüdischer Bürger in den Gazastreifen ist gerade erst vier Wochen her. Ein solcher Gewaltexzess war für viele Menschen nahezu unvorstellbar. Uns hier in Deutschland ist die Sicherheit der Juden in Israel aber vor allem auch hier bei uns ein ganz besonderes Anliegen. Aus der Shoa heraus erwächst für uns die historische Verantwortung, uns klar gegen jede Form des Antisemitismus zu bekennen und immer und überall für ein friedliches Miteinander einzutreten.
Am 9. und 10. November vor 85 Jahren haben deutsche Bürger nationalsozialistischer Überzeugung überall in Deutschland Synagogen in Brand gesteckt und jüdische Geschäfte zerstört. Diesem Gewaltausbruch und der sog. Reichspogromnacht gedachten wir wie in den letzten Jahren auch mit einer Veranstaltung in der katholischen Kirche St. Peter, einem Gang vorbei an der Gedenktafel für die Uerdinger Synagoge in der Bruchstraße und in der evangelischen Michaelskirche.
Vorbereitet und durchgeführt wurde dieser Gedenkgang dieses Jahr von Schülerinnen und Schülern der Q2, genauer gesagt durch den Projektkurs zum Thema Extremismus.
So trugen die Schülerinnen und Schüler in der Kirche St. Michael selbst verfasste Texte vor, die sich mit der Frage befassten, inwiefern der Mensch an sich nicht nur durch Vergessen, sondern auch durch Bequemlichkeit, ja Faulheit in der Verantwortung steht. Der Stationen des eigentlichen Mahngangs, der Gedenktafel der ehemaligen Synagoge und der zwei Stolpersteine in der Niederstraße, wurden durch eine Schweigeminute bzw. zwei abgelegten weißen Rosen gedacht. Aber auch an die ehemals vielen jüdischen Geschäfte in der heutigen Einkaufszone wurde erinnert. Nicht zuletzt führten die Schülerinnen und Schüler den rund 200 Teilnehmern des Mahngangs vor Augen, wie widersinnig Pogrom und Hass gegen Juden doch war und ist – gedenkt man der Botschaft von St. Martin. Und wie wichtig es für jeden einzelnen Menschen ist Verantwortung zu übernehmen und sich Hass und Verfolgung zu widersetzen.
Thomas Zumbrink


Bücherverkauf am 24.11. (Elternsprechtag) von 10-18 Uhr
Am Elternsprechtag haben Eltern und Ihre Kinder die Gelegenheit den POP-UP Bookstore im Selbstlernzentrum zu besuchen und sich passenden Lesestoff auszusuchen. Bitte geben Sie Ihrem Kind an diesem Tag maximal 20 Euro mit, damit spannende Abenteuergeschichten, informative Sachbücher und Graphic Novels von Ihren Kindern erworben werden können. Und auch Sie sind herzlich eingeladen, an diesem Tag im Selbstlernzentrum vorbeizuschauen. So können Sie den vorweihnachtlichen Trubel entlasten.
10 % des Erlöses kommen dem Förderverein zugute, der damit die Arbeit an unserer Schule unterstützt.
Anne Ising

Casting für StadtparkART am 01.12.2023
Bald ist es wieder soweit. zum 4. Mal seit 2015, 2017 und 2019 findet in diesem Schuljahr wieder unsere hauseigene Kulturveranstaltung „StadtparkART“ statt. Sei ein Teil davon und komm zum Castring am 01.12. um 14 Uhr in der Aula.

Über eine israelisch-palästinensische Liebe
Am Donnerstag, dem 26.10.23 war der Jugendbuchautor Manfred Theisen bei uns zu Gast und las in der Aula für unsere 9. Klässler*innen aus seinem Buch „Checkpoint Jerusalem: eine Liebe in Zeiten des Terrors“. Dieses Werk ist erstmals 2004 und in einer Neuauflage 2016 erschienen. In Anbetracht der aktuellen Zustände rund um den Gazastreifen wird es nun sogar noch mal neu aufgelegt. Theisen erzählt die Liebesgeschichte des israelischen Mädchens Maya und des palästinensischen Jungen Amer in einer Art Romeo-und Julia-Geschichte. Der Checkpoint, einer von diversen militärischen Posten an der Grenze Israels, wird nicht nur zum physischen Hindernis, sondern auch zur Grenze dieser Liebe.
Die fiktive Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, die Theisen als Journalist und freier Schriftsteller auf seinen Reisen im Nahen Osten erlebt hat. Er war wirklich vor Ort und nicht nur das, sondern auch seine schülernahe Sprache und die Gabe, mitreißend zu erzählen, hatten zur Folge, dass knapp 90 Schüler*innen 90 Minuten lang gebannt an Theisens Lippen hingen. Theisen schlägt sich weder während der Lesung noch in seinem Buch auf die israelische oder palästinensische Seite. Vielmehr spricht er die Sprache der Menschlichkeit und verurteilt die Gewalt: „Wenn jemand leichtfertig über Krieg redet, den sollte man in den Kopf der Menschen lassen, die das erleben mussten.“
Theisen liest erneut am 1. Dezember für unsere Acht- und Zehntklässler. Da er so viel erlebt und zu erzählen hat, wird die neue Lesung der letzten sicherlich nur in ihrer Grundaussage gleichen.
Nicola Reckeweg










