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Autor: Stefan Kleeberg

Eindrücke vom MINT-Labor 2022

Am Dienstag, dem 27.09.22, nahmen über 80 Viertklässler der Uerdinger Grundschulen die Einladung in das MINT-Labor des Gymnasiums am Stadtpark wahr.

Angeleitet und unterstützt von Oberstufenschülerinnen und -schülern wagten sich die Grundschülerinnen und -schüler an Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.

So wurden Vogelfedern unter die Lupe genommen, Lebensmittel chemisch untersucht oder „Slime“ hergestellt. Darüber hinaus konnten die Grundschülerinnen und Grundschüler sich an mathematischen Knobelleien und Reihenschaltungen erproben und sogar eine Geheimschrift kennen lernen.  

Die Eltern nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei Kaffee und Kuchen über das Schulkonzept des Gymnasiums am Stadtpark zu informieren und mit der Schulleitung ins Gespräch zu kommen. Natürlich ließen sie sich auch die Forschungsergebnisse ihrer Kinder zeigen. Und nicht zuletzt nahm jeder sein selbst hergestellten „Slime“ mit nach Hause.

Hier einige Eindrücke von den Mitmach-Stationen:

Workshop „Sport im Nationalsozialismus“ in der Villa Merländer

Am Dienstag, dem 27.09. besuchte der Q2-Grundkurs Geschichte von Frau Ising die Villa Merländer. 

Unsere Schüler*innen haben den „Workshop Sport im Nationalsozialismus“ getestet und den Entwickler*innen eine Rückmeldung zu dem gerade fertig gewordenen Workshop gegeben. Sie haben erfahren, dass jüdische Mitbürger*innen systematisch aus den Vereinen heraus gedrängt wurden. Während sie bis 1938 noch in eigenen, jüdischen Sportvereinen ihren Aktivitäten nachgehen konnten, war dies dann nicht mehr möglich. Auf die Frage im Feedback-Bogen, was die Schüler*innen persönlich mitgenommen haben,  war u. a. zu lesen, dass der Besuch in der Gedenkstätte eine gute Ergänzung zum Unterricht ist und sie gelernt haben, dass Ausgrenzung jeden treffen kann.

Kunstkalender 2023 – Jetzt vorbestellen!

Für das Jahr 2023 wird es wieder einen Stadtpark Kunstkalender geben, den man für den sensationellen Preis von 5€ erwerben kann. In den Stufen 5-9 hängt in jedem Klassenraum eine Liste für die Bestellung, in die sich die Schüler:innen selbstständig eintragen können. Alternativ kann man den Kalender direkt bei den Kunstlehrern bestellen (Herr Vallée, Frau Werner oder Frau Montz)

Die Schüler:innen und die Fachschaft Kunst freuen sich über eine Vielzahl von Bestellungen.

Collage mit allen Kalenderbildern 2023:

Montagslesung zum Erhalt der Uerdinger Bücherei

Jeden Montag veranstaltet die Uerdinger Bücherei direkt neben dem Rathaus am Marktplatz eine kleine Demonstration, um zu erreichen, dass die Bücherei wieder öffnen darf. Es ist eine Demo der anderen Art. Gesungen wird gemeinsam das Lied „Die Gedanken sind frei“ und dann gibt es Buchlesungen unterschiedlicher Bücher mit ganz unterschiedlichen Lesern.

Am Montag, dem 5. September vertrat Kilian Reckeweg (Foto am Leserpult) das Stadtpark Gymnasium bei der Montagslesung. Laut und deutlich las er circa 20 Minuten aus dem Buch „Der Minutendieb“ von David Lozano vor. Die Geschichte des Jungen Eduardo, dem sein Geburtstag gestohlen wird, hatte die Zuhörer schnell in ihren Bann gezogen. Mit Hilfe eines Zeitsaugers macht sich der Junge auf den Weg, selbst Zeit in kleinen Portionen einzusaugen, um die 24 Stunden für seinen Geburtstag wieder zu erlangen. Am Ende jedoch merkt er, dass seine Freundin, die krank ist, die gesammelte Zeit viel mehr braucht als er und er kann ihr damit das Leben retten. Ein kleines Bisschen fühlte man sich erinnert an Michael Endes „Momo“. Durch die gute Textstellenauswahl und die lebendige Lesung tauchte das im Durchschnitt eher ältere Publikum tief in die Geschichte ein. Ein Buchtipp definitiv nicht nur für Jugendliche!

Orchesterprobenfahrt mit Ehemaligen des Abi-Jahrgangs 2021

Ok, so wie auf den Fotos sehen die damaligen 6.Klässler, die 2021 Abitur gemacht haben, nun nicht mehr aus – aber:  wer sie kennt, erkennt sie wieder …

Waren sie über ihre gesamte Schulzeit sehr zuverlässig an allen Proben sowie Auftritten im Seidenweberhaus, in Uerdingen, Krefeld, Szczecin (PL) und Utena (LT) beteiligt, vermissen sie nun ein wenig die Proben, die Musik und die Gemeinschaft. Daher hatten sie die Idee wie früher in die JH Essen-Werden zu fahren und dort gemeinsam zu proben – natürlich im Raum „Baldeneysee“.

Damit das auch funktioniert, haben sie sich einige Wochen zuvor die Noten zuschicken lassen, um sich auf die kleine Probefahrt vorbereiten zu können.

Erstaunt musste auch der Orchesterleiter feststellen, wie gut das Zusammenspiel noch klappte.

Zusammen mit einer kleinen Gruppe aus der Oberstufe konnten vom  27.8.22 bis 29.8.22 mehrere intensive Proben durchgeführt werden. Nur einen Probetag brauchten sie, um zwei Orchesterstücke des aktuellen Programms durchspielen zu können.

An den beiden Abenden wurde es natürlich gemütlich und am Sonntagmorgen stand fest, dass es noch im Herbst eine weitere Probe geben wird mit dem Ziel, das derzeitige Oberstufenorchester bei unserem Schulkonzert im Seidenweberhaus am 18.3.23 zu unterstützen.

Vielen Dank an alle Beteiligte !!!!!!!!!!

J. Vey

Erfolg für die Mädchen bei den Tennismeisterschaften der Krefelder Schulen

Am vergangenen Donnerstag, 25.08, fanden die Stadtmeisterschaften der Mädchen (WK III) statt. Wie man sieht, war unsere Mannschaft auch in dieser Wettkampfklasse sehr erfolgreich.

Die Mädchen haben sich damit für die Regierungsbezirksrunde qualifiziert, in der dann auch Lys Pflüger (7d) wieder am Start ist, die diesmal leider krankheitsbedingt aussetzen musste.

Herzlichen Glückwunsch! In brütender Hitze haben alles gegeben:

Nikola Bongardt (7b), Ena Ilic (7c), Maya Bongardt (7b) und Aurora Steffens (8b)

Facebook, Handy und Co

Schon zum zweiten Mal in diesem Schuljahr spielte der Weimarer Kulturexpress in unserer Aula am Dienstag, dem 23. 8. 2022. Zwei Schauspielerinnen präsentierten das Stück „Online“ für unsere Sechst- und Siebtklässler*innen. Mit „Online“ richtet sich der Weimarer Kultur-Express gegen die Gefahr von Social- Media- Sucht und möchte zum bewussteren Umgang mit den Neuen Medien anregen. Es passt daher wunderbar zu unserem langjährigen Präventionsprojekt „Facebook, Handy und co“, das das Beratungsteam 2011 ins Leben gerufen hat.

Als Jule zum Geburtstag ein neues Smartphone geschenkt bekommt, wird das Immer-Online-Sein für sie zu einer neuen Lebensempfindung. Hier fühlt sie sich rundum wichtig, im Mittelpunkt. Ihre realen Freunde, vor allem ihre beste Freundin Elli und ihre bis dahin geliebten Hobbys geraten mehr und mehr in den Hintergrund. Auch die Beziehung zu ihrer Mutter und zu anderen Angehörigen leidet darunter. Immer mehr verstrickt sich Jule in eine virtuelle Welt und vernachlässigt die Schule, häusliche Pflichten und am Ende sich selbst, bis hin zur Handysucht.

Die Schüler*innen erlebten mit, wie Jule deutliche Anzeichen von Sucht zeigt, am Ende des Stückes ist sie aber wieder die Alte und hat den Sprung zurück in die reale Welt geschafft. Wie das gelingt, lässt das Stück offen und bietet damit Raum für die eigene Phantasie. Im Nachgespräch der Schauspielerinnen mit den Schüler*innen werden Möglichkeiten thematisiert, dem Sog des Handys ein Stück weit zu entkommen, aber auch Hilfe zu suchen, wenn man das Gefühl hat, in eine Handysucht abzurutschen oder einen Freund oder eine Freundin dabei beobachtet.

Vielleicht reflektiert der ein oder andere nach diesem Stück seine Bildschirmzeit, denn die variierte mehrheitlich zwischen zwei und fünf Stunden täglich…

Selbstverständlich versuchen auch wir vom Beratungsteam zu helfen und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Daniel Kehl (Schulsozialarbeiter) und Nicola Reckeweg (Beratungslehrerin)

Theater zur Drogenprävention

Im Rahmen der schulischen Präventionsarbeit war der Weimarer Kulturexpress mit zwei seiner Theaterstücke für Schüler*innen bei uns zu Gast.

Am Donnerstag, dem 18. 8. 2022 zeigten sie das Stück „Drogen – von Gras zu Crystal“ für alle Acht- und Neuntklässler*innen. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie aus Neugier, Angst vor den eigenen Problemen und dem Umgang mit falschen Freunden ein Mensch sich selbst für ein Suchtmittel lieber vergessen möchte.

Erzählt wird die Geschichte von Frida und Arne, die seit dem Kindergarten miteinander befreundet sind. Schulisch trennen sich ihre Wege, aber sie halten dennoch immer den Kontakt. Frida hat das Gefühl, ihren Eltern und irgendwie auch sich selbst nichts recht machen zu können und kommt über ihren Freund Andy in Kontakt mit Gras. Ihr Freund Arne spielt den etwas naiven, eigentlich vernünftigen Gegenpart. Er merkt, dass Frida mit immer mehr verschiedenen Drogen in Berührung kommt und sich zunehmend verändert. Weil er heimlich in sie verliebt ist, gelingt es ihm aber nicht, sich zu distanzieren, und er sieht hilflos mit an, wie sich seine Freundin mehr und mehr selbst verliert. Durch die grandiose schauspielerische Leistung erlebten die Schüler*innen hautnah mit, wie Frida am Ende vor allem durch den Konsum von Crystal immer mehr abrutscht und am Ende tatsächlich an einer Überdosis stirbt.

Mit diesem schockierenden Ende wurden die Schüler*innen aber nicht allein gelassen. Das Schauspieler-Duo führte im Anschluss ein Gespräch mit den Schüler*innen über das Stück und das Thema „Drogen“. Wie brennend das Thema die Schüler*innen interessiert und wie früh es schon Berührungspunkte mit Drogen gibt, war deutlich zu spüren. Es wurden vor allem Möglichkeiten aufgezeigt, Hilfe zu finden und das Gespräch darüber zu suchen, wenn man sich Sorgen um einen Freund oder eine Freundin macht oder selbst Hilfe braucht.       

Selbstverständlich versuchen auch wir vom Beratungsteam zu helfen und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Daniel Kehl (Schulsozialarbeiter) und Nicola Reckeweg (Beratungslehrerin)