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Ausbildung als Alternative zum Studium? Ausbildungsbotschafter informieren in den 9er Klassen

Wie sinnvoll ist eine Ausbildung? Ist es eine gute Alternative zu einem Studium? Wie sieht überhaupt ein Ausbildungsalltag aus?  Diese und andere Fragen standen im Mai 2026 beim Besuch der „Ausbildungsbotschafter“ in den 9er Klassen im Mittelpunkt.

Vier Auszubildende aus zwei verschiedenen Betrieben stellten ihren Ausbildungsberuf vor. So präsentierten zwei „Azubis“ viel Wissenswertes zur Ausbildung in einem Großhandel, wo Ausbildungsberufe im Verkauf oder Logistik angeboten werden.  Die zwei nächsten „Azubis“ stellten die Möglichkeiten in der DB-Fahrzeuginstandhaltung vor, speziell für Elektroniker.

Alle informierten anschaulich und sehr detailliert, z.B. über Ausbildungsinhalte, Ausbildungsdauer, Arbeitszeiten, typische Arbeitsabläufe und nicht zuletzt Vergütung in den drei Lehrjahren. Besonders interessant waren sicherlich die Einblicke in den Alltag der Azubis: Alle lobten das gute Betriebsklima bzw. die gute Unterstützung der Ausbilder.

Und: Ist nun eine Ausbildung eine gute Alternative zu einem Studium? Die Ausbildungsbotschafter haben zu dieser Frage einen wichtigen Beitrag geleistet. Letztlich muss diese Frage dies aber jede Schülerin und jeder Schüler für sich selbst entscheiden.

Einen Tipp hatte noch einer der „Azubis“ bereit:  Macht ein langes Praktikum, dann kann besser über eine geeignete Ausbildung entscheiden!

Thomas Zumbrink

Gymnasium am Stadtpark beteiligt sich erneut an der Kampagne „Bunt statt Blau“

Im Kunstunterricht der 10. Klasse haben sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Stadtpark auch in diesem Jahr an der bundesweiten Kampagne „Bunt statt Blau“ beteiligt. Ziel der Initiative ist es, Jugendliche für die Risiken von Alkoholmissbrauch zu sensibilisieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu fördern.

Zu Beginn des Projekts setzten sich die Lernenden intensiv mit dem Thema auseinander. Sie beschäftigten sich mit den körperlichen, psychischen und sozialen Folgen von Alkoholmissbrauch. Zudem wurde gemeinsam erarbeitet, welche Merkmale ein gelungenes Plakat auszeichnen.

Auf dieser Grundlage entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Bildideen und setzten diese in individuelle Plakatgestaltungen um.

In der praktischen Umsetzung entstanden vielfältige und ausdrucksstarke Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler nutzten unterschiedliche gestalterische Mittel wie Symbolik, Farbkontraste und Typografie, um ihre Botschaften klar und wirkungsvoll zu vermitteln. Die Bandbreite reicht von eindringlichen Warnbildern bis hin zu nachdenklich stimmenden, subtilen Darstellungen.

Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie künstlerische Arbeit zur gesellschaftlichen Aufklärung beitragen kann und wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit einem relevanten Thema auseinandergesetzt haben.

Pascal Vallée

Run against cancer: 100 Kilometer. Zu Fuß. Gegen Krebs.

Genau das haben sich zwei Schüler des Erdkunde-LK von Frau Götzen vorgenommen. Oscar Beuermann und Noah te Neues sind diese enorme Strecke gelaufen. 100 Kilometer sind die Jungs bis Münster gelaufen. Am Montag alleine 83 bis Senden (Noah und Oscar) und am Dienstag  17 bis Münster (Anton). Sie sind an der Schule losgelaufen bis zur St. Lamberti Kirche in Münster. Drei weitere Schüler (Anton Steger, Erik John und Johann Brunner) haben sie begleitet und sorgten unterwegs für die Verpflegung. Ein gemeinsames Projekt – extrem sportlich und unglaublich beeindruckend.

Der Anlass dafür ist ein sehr besonderer:  Unser ehemaliger Schüler Sam Hiltrop hat gemeinsam mit anderen aus seiner Stufe einen Verein gegründet, Run Against Cancer e.V. Hintergrund ist, dass jemand aus seiner Familie an Krebs erkrankt ist. Aus dieser persönlichen Betroffenheit heraus ist der Wunsch entstanden, aktiv zu helfen, Aufmerksamkeit durch Laufen zu schaffen und Spenden zu sammeln. Dass unsere jetzigen Schüler dieses Anliegen aufgreifen und sich mit einer solchen Energie dafür einsetzen, verdient große Anerkennung!

Bis Dienstag sind 1500 Euro an die Organisation „Run Against Cancer“ unseres ehemaligen Schülers Sam Hiltrop gespendet worden.

Agnes Götzen

Feierlich ins Amt eingeführt – der neue Schulleiter Stefan Kleeberg

Oberbürgermeister Frank Meyer, Schuldezernent Stefan Holtschneider, Landtagsabgeordneter Marc Blondin, um nur einige zu nennen: Viel Prominenz war zur offiziellen und feierlichen Amtseinführung von Stefan Kleeberg vertreten. Zusammen mit der Familie des neuen Schulleiters, den Kolleginnen und Kollegen, Vertreterinnen und Vertretern aus der Schülerschaft, der Elternschaft und vielen weiteren Weggefährtinnen und -gefährten wurde dieses Ereignis in der prall gefüllten Aula gebührend begangen und gefeiert. Das nicht nur in verschiedenen Reden, wie z.B. durch den Oberbürgermeister und ehemaligen Schüler des Gymnasiums in Personalunion, sondern auch mit musikalischen Beiträgen oder einem heiteren Abschluss-Quiz, das Stefan Kleeberg mit Bravour bestand.

Ein würdiger Rahmen und ein schönes Fest für eine neuen Abschnitt im Leben des Schulleiters Stefan Kleeberg – und für die ganze Schulgemeinschaft des Gymnasiums am Stadtpark.

Silber beim Sparda-Cup – starke Leistung unseres Teams!

Was für ein Turnier! Nachdem sich das Gymnasium am Stadtpark souverän in der Vorrunde gegen zwölf andere Teams durchgesetzt hatte, ging es am 20.04.2026 in die Endrunde – und dort wurde es richtig spannend.

In der Gruppenphase starteten wir stark: Gegen die Maria-Montessori-Gesamtschule gab es einen verdienten 2:0-Sieg. Im zweiten Spiel mussten wir uns der Marienschule knapp mit 0:1 geschlagen geben, bevor wir uns mit einem 2:1 gegen das Ricarda-Huch-Gymnasium drei wichtige Punkt sicherten.

Das reichte fürs Halbfinale – und dort bewies das Team echte Nervenstärke! Nach einem frühen 0:1-Rückstand blieb die Mannschaft cool, kämpfte sich zurück und drehte die Partie zu einem verdienten 2:1-Sieg gegen die Gesamtschule Uerdingen.

Finale! Wieder ging es gegen die Marienschule. Doch diesmal erwischten wir keinen guten Start. Bereits in der ersten Minute fiel das 0:1. Trotzdem ließ sich unser Team nicht hängen, erspielte sich Chance um Chance und drängte auf den Ausgleich. Doch während wir alles nach vorne warfen, nutzte die Marienschule ihre Konter eiskalt aus – am Ende stand ein 0:3.

Klar, die Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff zunächst groß. Aber bei der Siegerehrung zeigte sich schnell: Dieser zweite Platz ist ein riesiger Erfolg! Mit Silber um den Hals überwog der Stolz – auf eine starke Teamleistung, tollen Einsatz und ein richtig spannendes Turnier.

Carsten Klindt

Spardaspendenwahl – Stimmen Sie für unser Schulsong-Projekt!

Wir haben bei der diesjährigen Spardaspendenwahl unser Schulsong-Projekt angemeldet.  Ab dem 21.04. können auch Sie dort für unser Projekt abstimmen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Stimme, dass wir mit einem guten Stimmergebnis das Projekt refinanzieren können. Gerne dürfen Sie auch in Ihrem Freundeskreis und in Ihrer Verwandtschaft Werbung machen. Die Abstimmung sowie weitere Infos zum Projekt finden Sie hier:

https://spardaspendenwahl.de/projekte/69d6417edce5feae7c0fc662

9er-Schüler des Gymnasiums am Stadtpark besuchen den Landtag NRW

Wie und nach welchen Grundsätzen wird eine Bundestagswahl durchgeführt? Wofür stehen die Parteien? Und wie arbeiten überhaupt unsere gewählten Volksvertreter, im Bundestag – oder im Landtag? Solche – und viele weitere Fragen wurden im diesem Schuljahr im Politikunterricht der Klassen 9 eingehend behandelt.

Ganz konkret konnten sich die Schülerinnen und Schüler der 9b und 9c während des Besuches im Landtag NRW am 16.4.2026 ein Bild davon machen. Im ersten Teil des Programms durften die Lernenden das Privileg genießen, im eindrucksvollen Plenarsaal auf den Sitzen der Abgeordneten Platz zu nehmen. Sie nahmen an einer Simulation teil, bei der sie eine Debatte über einen Gesetzesvorschlag nachvollzogen: Soll das Wahlrecht ab null Jahren eingeführt werden? Gesetzesinitiative, -beratung, -beschlussfassung – der Gang der Gesetzgebung wurde in Kurzform nachvollzogen und damit gut verständlich.

Im zweiten Teil der Exkursion nahmen sich dann Frau Oellers (CDU) und Herr Bakum (SPD), beide Abgeordnete des Landtages, für die Schülerinnen und Schüler Zeit. Die unterschiedlichsten Fragen wurden aufgeworfen, z.B.: Wie steht der oder die Abgeordnete zur Wehrpflicht?  Kann man auch in der Opposition politsch etwas bewirken? Und wieviel verdient überhuapt ein Abgeordneter? In den beiden, nach Klassen getrennten Gesprächsrunden, erhielten sie einen tieferen Einblick in die Politik, konkret in die Arbeit des Landtages bzw. die der vom Volk gewählten Vertreter.

So war auch im Nachgang das Feedback der Lernenden zu allen Programmpunkten der gesamten Exkursion – Simulation, Gespräch mit dem Abgeordneten und Imbiss, den gab es im Landtag nämlich auch, sehr positiv.

Thomas Zumbrink

Sein Vater wurde von den Nazis verfolgt – Ron Gompertz am Gymnasium am Stadtpark

Am 23.3.26 besuchte Ron Gompertz aus den USA das Gymnasium am Stadtpark, um Schülerinnen und Schülern über die Lebensgeschichte seines Vaters Rolf Gompertz (1927-2022) zu berichten. Rolf lebte mit seinen Eltern in der Bismarckstr. 118, als in der Reichsprogromnacht am 9.11.1938 die Gestapo in die Wohnung der jüdischen Familie eindrang. Nur das von seinem Vater eilig aus der Schublade gezogene Eiserne Kreuz, das er als Auszeichnung als Soldat im 1. Weltkrieg erhalten hatte, rettete der Familie in diesem Moment das Leben. Diese Erfahrung machte der Familie endgültig klar, dass sie im Deutschen Reich nicht bleiben kann. Schon Ausgrenzungen aus der Gesellschaft seit Beginn der Naziherrschaft 1933 machte der Familie und auch dem jungen Rolf das Leben immer schwerer. Aber mit der Reichspogromnacht, bei der erstmals staatlich organisierte Gewalt gegen die Juden im Reich flächendeckend ausbrach und in Krefeld zwei jüdische Mitbürger ums Leben kamen, wurde die Flucht immer drängender. So brach sie im Frühjahr 1939 in die USA auf, wo die Familie ein völlig neues Leben begann.

Erst 1984 kam Rolf auf Einladung der Stadt Krefeld noch einmal nach Krefeld zurück. Auch wenn er zunächst sehr unsicher war, ob er die Einladung annehmen solle, und er sehr aufgeregt war, gelang es ihm von da an, auch hier in Deutschland von seiner Lebensgeschichte zu erzählen. Nach dem Tod des Vaters setzt nun sein Sohn Ron diese wichtige Aufgabe als sogenannter Zweitzeuge fort.

Eine kleine Gruppe von Schülerinnen hatte Gelegenheit, vor dem Vortrag vor ca. 200 Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10, Ron in einem halbstündigen Interview Fragen zu stellen. Dabei ging es einerseits um die Lebensgeschichte von Rolf Gompertz und seiner Eltern, andererseits aber auch um die Bedeutung der Aufarbeitung und der Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten für uns in Deutschland und weltweit. So wurde abschließend auch über Vergleichspunkte in der Gegenwart in den USA und Deutschland diskutiert.

Zum Abschluss gab Ron Gompertz den Zuhörern das Lebensmotto seines Vaters mit auf den Weg: „Mach die Welt da, wo du stehst, zu einem besseren Ort!“

Barbara Hopmann

Das Schulkonzert 2026 – für Musizierende und Publikum galt: „Feel Good!“

Am Sonntag, dem 22. März, traten im gut gefüllten Seidenweberhaus unter dem Motto ‚Feel Good‘ die Blasorchester der Bläserklassen des Gymnasiums am Stadtpark auf.
Unter der Leitung von Helena Krajewski, Bernd Tück und Jürgen Vey präsentierten die Schul-Orchester Stücke aus den Bereichen Jazz, Pop und Funk, von den Beatles bis hin zu Ed Sheeran und Bruno Mars.  Von „Micky Mouse March“ über „Call Me Maybe“ und „Uptown Funk“ bis zum Finale – natürlich „I Feel Good“ – erwärmten die Darbietungen von Groß und  Klein, von der Bläserklasse 5 bis zum Oberstufenorchester, die Herzen des Publikums. Weitere Highlights waren die Solodarbietungen von Anton Scheulen (9b/ Saxophon), Paul Molls (10c/Tuba) und Paul Schulte-Wissermann (EF/Gesang und Klavier).
Auch das Gastorchester einer Partnerschule aus Frankreich trug zum Wohlbefinden bei, mit berühmten Songs von „Bella Ciao“ über „Wind of Change“ bis hin zu Pharrel Williams „Freedom“.

Für seine besonderen Verdienste ist Jürgen Vey geehrt worden, der (wohl) zum letzten in seiner Funktion Teil des Schulkonzerts des Gymnasium am Stadtpark gewesen sein wird. Das Schulkonzert in dieser Form trägt zu einem erheblichen Teil seine Handschrift. Zahlreiche Bläserklassen hat er geleitet, unzählige Songs mit den Schülerinnen und Schülern einstudiert und so einige Orchesterfahrten durchgeführt.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer würdigten sein langjähriges Engagement mit warmen Applaus – und waren auch von den vielen starken Darbietungen angetan. Sie gingen mit wahrlich guten Gefühlen nach Haus.

Thomas Zumbrink