Schulprofil

Methodenkonzept

Methodenkenntnisse sind das unabdingbare Rüstzeug, mit dem Schülerinnen und Schülern zum selbständigen Lernen befähigt werden. Die Methodenkompetenz unserer  Schüler wird daher schon in Klasse 5 im Fach „Lernen lernen“ trainiert und dann bis Klasse 9 in allen Fächern fortgeführt und vertieft. In den Lehrplänen aller Fächer wurden dazu verbindliche Standards festgelegt. Wichtig ist uns, dass Methodentraining immer an konkrete Unterrichtsinhalte angebunden wird.

Alle Schülerinnen und Schüler bekommen in der Klasse 5 einen Methodenordner, der sie durch die gesamt Sekundarstufe I begleitet. Er dient sowohl Schülern als auch Lehrern als Hilfestellung, Nachschlagewerk und Orientierungsrahmen. Die Inhalte des Methodenordners und eine Beispielseite können Sie in der Bildergalerie unten einsehen.

 

„Erwachsen werden“

In der von der Klassenleitung erteilten EW-Stunde (Erwachsen werden) der Klassen 5-8 steht das soziale Lernen im Mittelpunkt. Ziel ist das Formen einer funktionierenden  Klassengemeinschaft, die Stärkung der Kooperationsfähigkeit der Schüler sowie die Gewalt und Suchtprävention. Methoden aus dem Lions Quest Konzept finden hier Anwendung.

Das verbindliches Curriculum für die EW-Stunde, das neben dem sozialen Lernen Aspekte des kooperativen Lernens, des eigenverantwortlichen Lernens und der Lernmethodik thematisiert können Sie unten einsehen:

DOWNLOAD:

Curriculum Erwachsen werden 5-8

Digitale Bildung

Digitale Medien kompetent und kritisch nutzen

Unser Medienkonzept beruht auf der Notwendigkeit, unsere Schülerinnen und Schüler auf die zunehmende Digitalisierung unserer Welt vorbereiten zu müssen. Dazu gehören für uns neben verschiedenen Anwendungskompetenzen (z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung, Präsentationsprogramme, Umgang mit Suchmaschinen) vor allem auch die Schulung der kritischen Reflektionsfähigkeit im Umgang mit und in der Wirkungsweise von Medien. Themen wie Datenschutz und Umgang mit Persönlichkeitsrechten in sozialen Netzwerken sowie Möglichkeiten der Einflussnahme durch Medien stehen hier im Vordergrund.

Das aktuelle Medienkonzept, welches sich eng an den verbindlichen Kompetenzbereichen des Medienkompetenzrahmens NRW orientiert (https://medienkompetenzrahmen.nrw/ ) finden Sie hier:

Mediencurriculum_2022

Die Vermittlung von Medienkompetenz geschieht an fest im Terminplan verankerten Medientagen sowie fortlaufend im Fachunterricht, angebunden an konkrete Unterrichtsinhalte und darüber hinaus im Fach Informatik in den Jahrgangsstufen 5 und 6. Unterstützt werden die Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung des Mediencurriculums von unserem Medienkoordinator Herrn Gompertz und von Schülerinnen und Schülern, die als Medienscouts ausgebildet wurden.

Zur technischen Ausstattung: Uns stehen zwei voll ausgebaute Medienräume mit je 16 PCs und als Ausweichmöglichkeit der Studienraum zur Verfügung sowie 2 iPad-Koffer mit je 16 Geräten und weitere 40 iPads zur mobilen Ausleihe. Alle Klassen- und Fachräume sind mit Präsentationstechnik ausgestattet (Beamer oder Bildschirm).

Mit Moodle (früher auch als Unterricht online bekannt) steht den Kolleginnen und Kollegen eine Lernplattform zur Verfügung, mit der sie z.B. mit Schülerinnen und Schüler digital Kontakt halten, Unterrichtsinhalte teilen und von Schülern eingereichte Aufgaben bewerten bzw. mit Feedback versehen können.

Ansprechpartner: Frau Klinger (Medienbeauftragte), Herr Sievers / Herr Gompertz (Netzwerkadministratoren)

MINT-Zertifikat mit dem  Zusatz „Digitale Schule“

Das Gymnasium am Stadtpark ist eine von 21 Schulen in NRW, die diese Auszeichnung 2017  aus den Händen von Schulministerin Gebauer in Empfang nehmen durften. Im Jahr 2019 wurde das Zertifikat erneuert.

Gewürdigt werden mit dieser Auszeichnung die schulinternen Konzepte zur digitalen Bildung.

Das Gymnasium am Stadtpark verankert über einen breit aufgestellten Fächerkanon das Thema „Bildung in der digitalen Welt“ fest für alle Schülerinnen und Schüler im Lehrplan. So werden ausgehend vom Medienpass NRW im Rahmen des schuleigenen Medienkonzeptes Computerbestandteile, die Verwendung von Speichermedien und die allgemeine Verwendung von Betriebssystemen thematisiert.

Jeder Schüler und jeder Lehrer hat einen eigenen Nutzer-Account, mit dem sie sich in den Medienräumen oder im Lernstudio an den zahlreichen PCs anmelden können.

Frühzeitig wird der kritische Umgang mit sozialen Netzwerken und dem „Massenmedium Internet“ im Unterricht behandelt, z.B. im Politikunterricht der Sekundarstufe I oder im Schulprojekt Handy, Facebook und Co. Zudem werden unseren Schülerinnen und Schülern kreative Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien näher gebracht. Die Produktion eigener Legetrickfilme und deren Zuschnitt mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen im Kunstunterricht der 6. Klasse ist hier ein gutes Beispiel.

Die Schule öffnet sich aber auch nach außen z.B. durch Kooperationsprojekte bei der Digitalisierung: In diesem Jahr haben Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen unter anderem in einer Kooperation mit KReMIN-Tec am Berufskolleg Uerdingen Lego-Roboter zusammengebaut und programmiert (Roberta). Beim Projekt „Junior Science Café“ organisierten Schüler des Informatik-GKs eine Gesprächsrunde zum Thema „Virtuelle Realität in der Schule“ mit dem Bielefelder VR-Experten Dr. Thies Pfeiffer. Im Schuljahr 2019/20 kooperieren wir mit der „Coding School“, die im Informatikunterricht der Jahrgansstufe 8 ein Projekt zum Thema „Grundlagen der Programmierung“ anbietet: https://codingschool.hsnr.de/

Aber auch außerhalb des Unterrichts werden die Schüler beim Erwerb digitaler Kompetenzen unterstützt. Das Gymnasium am Stadtpark bildet eigene Medienscouts aus, die eine beratende Funktion zu verschiedenen Themen (z.B. Datenschutz bei WhatsApp und Facebook) übernehmen und Mitschüler in den Pausen unterstützen.

Außerdem bietet die Schule zusätzlich eine außerunterrichtliche „digitale Sprechstunde“ durch ihren festangestellten Medienassistenten an.

Die Schule hofft nun, dass die Stadt Krefeld mit einem Ausbau des technischen Equipments den umfangreichen Ansätzen im MINT-Bereich Rechnung trägt.

Perspektivisch möchte die Schule die digitale Transformation des Lernens weiter vorantreiben und vertiefen. Angedacht ist die sinnvolle Nutzung von Tablets im Unterricht sowie ein Ausbau der Konzepte zur Nutzung eigener Endgeräte.

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